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25.07.2017 | Originalie | Ausgabe 5/2017 Open Access

Pädiatrie & Pädologie 5/2017

Fehlermanagement in der pädiatrischen Praxis aus der Sicht des Gutachters

Zeitschrift:
Pädiatrie & Pädologie > Ausgabe 5/2017
Autor:
Univ.-Prof. Dr. P. Scheer
Wichtige Hinweise
Nach einer Fortbildung der steirischen Kinder- und Jugendärzte am 19.10.2016 in Graz

Zusammenfassung

Fehlermanagement stellt eine prophylaktische Maßnahme dar, die in jeder Ordination eines Kinder- und Jugendarzt seinen Platz haben sollte. Bekannte und eher einfache Maßnahmen zur Reduktion der Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Fehlern sind Stressmanagement und die Vermeidung von Arbeitsüberlastung. Schon komplexer wird es, wenn man sich mit der Kommunikation in der Praxis und der eigenen Selbstüberschätzung zu befassen beginnt. Aus der Analyse von Fehlern, die zum Teil auch gerichtsanhängig wurden, wird ersichtlich, dass die mangelnde Kommunikation in der Praxis im Dreieck zwischen Kind, Eltern und Arzt bzw. Arzthelfer ein Hauptauslöser von Fehlern ist. Eine Diplomarbeit, durchgeführt an der medizinischen Universität Wien, zeigt darüber hinaus, dass mangelnde Selbsteinschätzung ebenso fatal sein kann. Benjamin Rettl hat in etwa 40 Praxen einerseits die Kenntnisse von Notfalleingriffen abgefragt und anderseits die vorhandene Ausrüstung kontrolliert. Es zeigte sich, dass Ärzte sich sehr viel mehr zutrauen, als sie vorhalten, und noch mehr als sie regelmäßig üben. Bescheidenheit und Demut sind gefragt, wenn die Kommunikation in der Praxis so verbessert werden soll, wie es die Fluggesellschaften seit vielen Jahren machen: Jeder ist gleichberechtigt, wenn es um die Wahrnehmung und Verhinderung von Fehlern geht. Zuletzt noch eines: Zu einem Fehler stehen, ihn eingestehen und sich entschuldigen, gehört zu den vornehmsten Aufgaben eines Arztes.

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