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13.10.2021 | Humane Papillomaviren | Leitthema | Ausgabe 11/2021

Der Gynäkologe 11/2021

14 Jahre HPV-Impfung: was haben wir erreicht?

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 11/2021
Autor:
Dr. Michael Wojcinski
Wichtige Hinweise

Redaktion

Monika Hampl, Düsseldorf
Klaus Friese, Oberaudorf
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Zusammenfassung

Professor Harald zur Hausen, „Vater der HPV(humane Papillomviren)-Impfung“, wurde in diesem Jahr 85 Jahre alt. Aus diesem Anlass wird in einem Rückblick auf die Einführung der HPV-Impfung vor 14 Jahren geschaut, und es werden die Widerstände aufgezeigt, welche die ersten Jahre dieser segensreichen Impfung begleiteten. Schon früh wurde 2007 die Impfung für die Mädchen in das Standardimpfprogramm der Ständigen Impfkommission am Robert Koch-Institut (STIKO) aufgenommen, erst 11 Jahre später kam es zur Empfehlung auch für Jungen. Die Impfquoten in beiden Gruppen sind mit ca. 50 % in Deutschland weiterhin im Vergleich zu anderen Ländern mit Schulimpfprogrammen zu niedrig. Dabei gibt es keine wissenschaftlichen Bedenken mehr gegenüber der HPV-Impfung, die sich in weltweiten Studien als sicher und wirksam erwiesen hat. Nicht nur die Verminderung der Krebsvorstufen, sondern auch von Zervixkarzinomen konnte neben der starken Reduktion von Fällen an Condylomata acuminata bei den Geimpften inzwischen in Real-Life-Studien gezeigt werden, weshalb die WHO (World Health Organization) als Impfziel die Eliminierung des Zervixkrebses durch Aufbau einer Bevölkerungsimmunität erklärt hat. Dazu sollten weitere Anstrengungen unternommen werden, die Impfquoten in Deutschland zu erhöhen, was auch in einem entsprechenden Appell der Gesundheitsministerkonferenz im Juni 2021 eingeflossen ist.

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