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04.12.2018 | Kalkaneusfraktur | Standards in der Unfallchirurgie | Ausgabe 4/2018

Trauma und Berufskrankheit 4/2018

Minimalinvasive Versorgung von Kalkaneusfrakturen

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 4/2018
Autoren:
Dr. L. Gaul, J. Gabel, F. Stuby, V. Bühren

Zusammenfassung

Kalkaneusfrakturen sind schwere Verletzungen mit weitreichenden Folgen für die Statik des Rückfußes und Integrität des unteren Sprunggelenks. Perkutane Repositionstechniken werden seit der Erstbeschreibung durch Westhues 1934 für einfache Frakturen mit großem Tuberfragment (Sanders II C) erfolgreich angewandt. Für dislozierte Trümmerfrakturen mit imprimierten, vom Tuber separierten Gelenkflächenfragmenten haben sich die offene Reposition und Plattenosteosynthese über einen erweiterten lateralen Zugang seit den 1990er-Jahren trotz der hohen Wundkomplikationsrate von bis zu 25 % als Goldstandard etabliert. Während Studien den Zusammenhang anatomischer Gelenkflächenreposition und gutem Outcome belegten und eine offene Frakturreposition alternativlos erscheinen ließen, ist mittlerweile dank flächendeckender Verbreitung moderner 3‑D-Bildwandlerverfahren eine detaillierte intraoperative Repositionsanalyse ohne exzessive Frakturdarstellung möglich. Durch Kombination der offenen Gelenkflächenreposition über minimalinvasiven Sinus-tarsi-Zugang mit perkutanen Repositions- und Osteosynthesetechniken und intraoperativer 3‑D-Bildwandlerkontrolle ist die sichere Versorgung auch komplexer Frakturen (Sanders II A/B, III) möglich. Somit könnte die über Jahrzehnte standardisiert durchgeführte offene Reposition durch eine sich auf moderne Techniken der intraoperativen Bildgebung stützende minimalinvasive Stabilisation der Kalkaneusfraktur zunehmend abgelöst werden.

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