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Über dieses Buch

Seit Jahrzehnten der unangefochtene Bestseller für die Psychopharmakotherapie!

Seit nunmehr 11 Auflagen steht das Buch für Verlässlichkeit und Kompetenz.

In der Neuauflage wurden sämtliche Inhalte sorgfältig überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Selbstverständlich finden Sie alle neuen Präparate mit den aktuellsten Empfehlungen und Bewertungen.

Das „Kompendium der psychiatrischen Pharmakotherapie“ ist der unverzichtbare Leitfaden für die Psychiatrie. Nirgendwo sonst findet man so komprimiert alles Wissenswerte rund um die Psychopharmakotherapie PLUS alles Wesentliche zu den einzelnen psychischen Störungen.

Begleitend zum Buch gibt es einen kostenfreien Psychopharmaka-Blog (Kompendium News), der Sie über Neuerungen auf dem Laufenden hält, und den „Pocket Guide Psychopharmaka“, die ganz kleine und schnelle Variante für die Kitteltasche.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Antidepressiva

Antidepressiva sind eine heterogene Gruppe von Pharmaka, die bei depressiven Syndromen unterschiedlicher nosologischer Zuordnung und Charakteristik einen stimmungsaufhellenden und/oder antriebsverbessernden Therapieeffekt haben. Zusätzlich sind sie bei einer Reihe weiterer Störungsbilder wirksam, sodass der Begriff »Antidepressiva« nur einen Teilaspekt ihrer therapeutischen Potenz darstellt.

F. Regen, O. Benkert

2. Medikamente zur Behandlung bipolarer Störungen

Die Komplexität der Behandlung bipolarer Störungen ergibt sich daraus, dass im Krankheitsverlauf sehr unterschiedliche Symptomkonstellationen auftreten können (Depression, Hypomanie, Manie, gemischte Episode, Rapid Cycling), was oft zu einer polypharmazeutischen Therapie führt. So muss mehr als bei der Behandlung jeder einzelnen Episode der langfristige Verlauf und dessen besondere polare Natur berücksichtigt werden.

M. Paulzen, G. Gründer, O. Benkert

3. Antipsychotika

Antipsychotika sind eine chemisch heterogene Gruppe von Pharmaka mit antipsychotischem Wirksamkeitsschwerpunkt und unterschiedlichem NWProfil. Der häufig synonym verwendete Begriff »Neuroleptikum« wird international weitgehend durch den Begriff »Antipsychotikum« ersetzt. Dieser weist auf die klinisch bedeutsame therapeutische Wirkung bei psychotischen Symptomen, Syndromen und Störungen, insbesondere Schizophrenien, hin.

M. J. Müller, O. Benkert

4. Anxiolytika

Anxiolytika sind angstlösende Substanzen, wobei Benzodiazepine (BZD) die dominierende Gruppe darstellen. Sie haben einen anxiolytischen und sedierenden Effekt; deswegen werden sie auch als Tranquilizer oder Beruhigungsmittel bezeichnet. Der zusätzliche schlafinduzierende, muskelrelaxierende und antikonvulsive Effekt ist in der hier vorgestellten Indikation nicht regelhaft erwünscht.

I. Anghelescu, O. Benkert

5. Medikamente zur Behandlung von Schlafstörungen

Der Begriff Schlafstörungen wird im DSM-5 durch Schlaf-Wach-Störungen ersetzt. Es werden 10 Störungen bzw. Störungsgruppen unterschieden, von denen die für die Psychopharmakologie relevanten in diesem Kapitel aufgeführt werden. Dabei werden hier zunächst die Insomnie, die Narkolepsie und das Restless-Legs-Syndrom dargestellt, für die definierte Medikamentengruppen zur Verfügung stehen. Für die Hypersomnie, die zirkadianen Schlaf-Wach-Rhythmus-Störungen, die Arousal-Störungen des Non-Rapid-Eye-Movement-Schlafs, die Albtraum-Störung und die REM-Schlaf-Verhaltensstörung sind dagegen Therapieempfehlungen nur aus Fallstudien ableitbar. Bis zur Einführung der ICD-11 wird der bewährte Begriff Schlafstörung beibehalten; verbesserte Strukturierungen einzelner Diagnosegruppen durch das DSM-5 werden aber jetzt schon übernommen.

A. Steiger, F. Weber, O. Benkert

6. Antidementiva

Antidementiva sind zentral wirkende Substanzen zur Behandlung kognitiver Störungen – insbesondere des Gedächtnisses, der Konzentration und Aufmerksamkeit, des Urteilsvermögens und der Orientierung – und Verbesserung der beeinträchtigten Alltagskompetenz bei Demenzerkrankungen.

C. Lange-Asschenfeldt, O. Benkert

7. Medikamente zur Behandlung von Abhängigkeitserkrankungen und abhängigem Verhalten

In diesem Kapitel werden die Sucht mittel mit ihren Substanzcharakteristika, Entzugssyndromen, Entwöhnungsmaßnahmen und ihrer Intoxikationssymptomatik bzw. -therapie im Hinblick auf die verschiedenen spezifischen klinischen Syndrome der Suchtkrankheiten behandelt (► 7.1.2, Table 7.1). Die Gliederung erfolgt nicht nach Medikamentengruppen, sondern nach Suchtmitteln.

F. Kiefer, O. Benkert

8. Medikamente zur Behandlung von sexuellen Funktionsstörungen

Entsprechend der DSM-5-Klassifikation lassen sich sexuelle Funktionsstörungen als heterogene Gruppe verstehen, die dadurch charakterisiert sind, dass sexuelle Reaktionen und/oder die sexuelle Genussfähigkeit klinisch bedeutsam beeinträchtigt sind. Diagnostisch ist zudem zu prüfen, ob sexuelle Störungen Ergebnis unzureichender sexueller Stimulierung sind.

M. J. Müller, O. Benkert

9. Medikamente zur Behandlung von Essstörungen und Adipositas

Unter Essstörungen werden persistierende Störungen des Essverhaltens verstanden, die zu einer veränderten Nahrungsaufnahme führen und damit die körperliche Gesundheit und die psychosoziale Funktionsfähigkeit beeinträchtigen. Zentrale und periphere Auswirkungen der veränderten Energiezufuhr tragen zur Aufrechterhaltung des pathologischen Essverhaltens bei und können komorbide psychische Störungen verstärken.

H. Himmerich, O. Benkert

10. Medikamente zur Behandlung von ADHS und anderen Entwicklungsstörungen

Im Mittelpunkt stehen die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörungen (ADHS). Besprochen werden auch Entwicklungsstörungen entsprechend DSM-5, soweit pharmakotherapeutische Studien bekannt sind. Dazu gehören die Tic-Störung, die Autismus-Spektrum-Störung und die intellektuelle Beeinträchtigung.

P. Heiser, O. Benkert

11. Medikamente zur Behandlung von Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen

Definition, Abgrenzung und Klassifikation dieser Störungen sind nicht abgeschlossen; auch der Begriff Persönlichkeitsstörung ist umstritten. Nach ICD-10 und DSM-IV/DSM-5 werden Persönlichkeitsstörungen generell als meist früh in Kindheit oder Jugend beginnende, anhaltende Muster von rigiden, nichtangepassten Denk- und Verhaltensweisen, die sich in nahezu allen Lebensbereichen (eigenes Erleben, Beziehungen, Beruf) als Störung für den Betreffenden oder die Umwelt äußern, konzeptualisiert.

M. J. Müller, O. Benkert

12. Pharmakotherapie psychiatrischer Notfallsituationen

In diesem Kapitel werden die psyc hopharmakologischen Strategien notfallpsychiatrischer Situationen beschrieben. Überschneidungen mit spezifischen Behandlungen und Verweise auf die entsprechenden Kapitel sind unvermeidbar.

M. J. Müller, O. Benkert

13. Psychopharmaka im Alter und bei internistischen Erkrankungen

In diesem Kapitel stehen die Risiken von Psychopharmaka im Alter, bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lebererkrankungen, Nierenerkrankungen und Diabetes mellitus im Mittelpunkt. Die Risikoeinschätzung erfolgt in Tabellen. Allgemeine Gesichtspunkte ergänzen die Übersichten.

C. Lange-Asschenfeldt, O. Benkert

14. Psychopharmaka in Schwangerschaft und Stillzeit

Berücksichtigt werden hier Psychopharmaka im engeren Sinne und die Suchtund Substitutionsmittel, nicht aber die in den ► Kap. 7, ► Kap. 8, ► Kap. 9 und ► Kap. 10 beschriebenen Pharmaka.

M. Paulzen, O. Benkert

15. Psychopharmaka und Fahrtüchtigkeit

Berücksichtigt werden Psychopharmaka im engeren Sinne, also nicht Pharmaka, die in ► Kap. 8 und ► Kap. 9 beschrieben sind. Es liegen nicht zu allen Präparaten Untersuchungen zur Fahrtüchtigkeit und Alltagssicherheit vor.

M. Paulzen, O. Benker

16. Pharmakokinetik und Arzneimittelinteraktionen

Die Kenntnis pharmakokinetischer Kenngrößen von AM ist unerlässlich, um Dosierungsempfehlungen geben und mögliche Wirkungen und NW, deren Dauer und potenzielle Wechselwirkungen eines Pharmakons beurteilen zu können.

C. Hiemke, O. Benkert

Backmatter

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In b.Flat Allgemeinmedizin 360° enthaltene Bücher

In b.Flat SpringerMedizin.de Gesamt enthaltene Bücher

Weitere Informationen

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Im Pocket Guide finden Sie von A bis Z schnell und übersichtlich die "Erste-Hilfe"-Information rund um alle Psychopharmaka, die Sie auf Station und im Praxisalltag brauchen. Das Pocket-Buch passt bestens in die Kitteltasche. Auf eine ausführliche Darstellung der Störungen wurde bewusst verzichtet.

Autoren:
Prof. Dr. med. Otto Benkert, Prof. Dr. med. I.-G. Anghelescu, Prof. Dr. med. G. Gründer, Prof. Dr. med. P. Heiser, Prof. Dr. rer. Nat. C. Hiemke, Prof. Dr. med. H. Himmerich, Prof. Dr. med. F. Kiefer, Prof. Dr. med. C. Lange-Asschenfeldt, Prof. Dr. med., Dr. rer. nat., Dipl.-Psych. M.J. Müller, Dr. med., Dipl.-Kfm. M. Paulzen, Dr. med. F. Regen, Prof. Dr. med. A. Steiger, Prof. Dr. med. F. Weber

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Herausgeber:
Prof. Dr. Dr. Frank Schneider