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08.05.2017 | Leitthema | Ausgabe 8/2017

Der Chirurg 8/2017

Minilaparoskopie mit 5‑mm-Optik und 3‑mm-Trokaren

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 8/2017
Autor:
Prof. Dr. J. Schmidt

Zusammenfassung

Die Minilaparoskopie wurde bereits vor 20 Jahren entwickelt. Trotz verringerter Trokar- und Instrumentendurchmesser konnte für die aktuell erhältlichen Systeme die Funktionalität erheblich verbessert werden. Die Trokarpositionen und die Anzahl der Trokare entsprechen bei der Minilaparoskopie denen der klassischen Laparoskopie, das operative Vorgehen muss in der Regel nicht verändert werden. Der erste Schritt bei der Implementierung dieser Technik ist der Ersatz von 10-mm-Optiken durch 5‑mm-Systeme, die mittlerweile eine hohe Auflösung und sehr gute Ausleuchtung des Operationsgebietes ermöglichen. Durch Einsatz der Minilaparoskopie lassen sich kosmetisches Ergebnis und postoperative Schmerzempfindung im Vergleich zum klassisch laparoskopischen Vorgehen verbessern, die intraoperative Komplikationsrate erhöht sich dadurch aber nicht. Ein 5‑mm-Trokar verursacht eine größere Gewebespannung als zwei 3‑mm-Trokare. Deshalb ist durch die Miniaturisierung ein geringeres Trokarhernienrisiko zu erwarten und die zusätzliche Verwendung eines 3‑mm-Trokars nicht mit höherem Risiko verbunden. Die Minilaparoskopie ist für die Cholezystektomie, die Appendektomie und die Herniopastik (TAPP/TEP) validiert, wobei die Evidenzlage in der Literatur insgesamt als schwach bewertet werden muss. Eine Miniaturisierung der Instrumente ist an die Verbesserung der Videoverarbeitung unmittelbar gekoppelt: Da die Stablinsentechnik physikalisch ausgereizt ist, muss hier die weitere Reduktion der optischen Chips abgewartet werden.

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