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12.08.2016 | CME | Ausgabe 9/2016

Der Urologe 9/2016

Nichtmuskelinvasives Harnblasenkarzinom

Aktuelles zu Diagnoseverfahren, lokalen Therapieoptionen und zum Update der WHO-Klassifikation 2016

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 9/2016
Autoren:
Prof. Dr. A. Karl, T. Grimm, F. Jokisch, N. T. Gaisa, C. G. Stief
Wichtige Hinweise

Redaktion

M.-O. Grimm, Jena
A. Gross, Hamburg
C.-G. Stief, München
J.-U. Stolzenburg, Leipzig
in Zusammenarbeit mit
A. Haferkamp, Mainz
Vorsitzender der Akademie
der Deutschen Urologen

Zusammenfassung

Hintergrund

Das Urothelkarzinom der Harnblase gilt als einer der häufigsten Tumoren im Urogenitaltrakt. Gerade das NMIBC („non-muscle invasive bladder cancer“) hat hohe Rezidivhäufigkeit mit entsprechender Kostenbelastung für das Gesundheitssystem.

Methoden

Zur Verbesserung der Rezidivhäufigkeit und der Prognose eines NMIBC sind sowohl Diagnose, Resektionsverfahren, Instillationsverfahren wie auch eine genaue pathologische Klassifizierung eines Tumors unabdingbar. Dieser Artikel gibt eine Übersicht über die aktuellen Entwicklungen in diesem Bereich.

Ergebnisse

Für die Diagnose von Tumoren der Harnblase finden die PDD („photodynamic diagnosis“) wie auch das NBI („narrow band imaging“) Erwähnung in den aktuellen EAU-Guidelines sowie in der vorläufigen Fassung der S3-Leitlinien zum Harnblasenkarzinom. Der Trend der Resektion von Harnblasentumoren geht in Richtung „en bloc“ unter Verwendung unterschiedlicher Verfahren. Zudem bemüht sich die neue Fassung der WHO-Klassifikation, der unterschiedlichen Prognose von zu diagnostizierenden NMIBC Rechnung zu tragen.

Conclusio

Nur das Zusammenspiel aus optimaler Diagnose, guter Tumorresektion, adjuvanter Therapie und richtiger histopathologischer Zuordnung kann die Therapie eines NMIBC verbessern.

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