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27.11.2014 | CME Fortbildung | Ausgabe 11/2014

Mit Chilli & Co. gegen den Schmerz
CME 11/2014

Postzosterneuralgie

Zeitschrift:
CME > Ausgabe 11/2014
Autor:
Dr. Gudrun Goßrau
Wichtige Hinweise

Interessenkonflikt

G. Goßrau hat Honorare für Vorträge von Pfizer, Astellas und Grünenthal erhalten. Dieser Beitrag beinhaltet keine Studien an Menschen oder Tieren.

Zusammenfassung

Die Postzosterneuralgie ist ein neuropathisches Schmerzsyndrom. Charakteristisch sind Schmerzen im Dermatom der ursprünglichen Hauteffloreszenz, die 3 Monate nach deren Abheilung fortbestehen. Die Postzosterneuralgie tritt etwa bei jedem zehnten Zosterpatienten auf. Mit zunehmendem Lebensalter steigt die Prävalenz deutlich an. Klinische Charakteristika sind Dauerbrennschmerzen, einschießende Schmerzattacken und Allodynie. Außerdem finden sich sensorische Minus- und Plussymptome im betroffenen Areal. Pathophysiologisch konnten die periphere und zentrale Sensibilisierung auf dem Boden einer Nervenschädigung als wichtige Mechanismen der Schmerzentstehung nachgewiesen werden. Studien zur Therapie der Postzosterneuralgie konnten die Wirksamkeit von Antidepressiva, Antiepileptika, Opioiden sowie der topischen Analgetika Capsaicin und Lidocain zeigen. Es ist davon auszugehen, dass die Postzosterneuralgie als chronische Schmerzerkrankung eines multimodalen Behandlungsansatzes bedarf.

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Literatur
Über diesen Artikel

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