Zum Inhalt

7. Folgeerkrankungen und Prognose des Typ-1-Diabetes

Erschienen in:

Zusammenfassung

Vaskuläre Folgeerkrankungen der kleinen Gefäße (Mikroangiopathie), die sich am Auge (Retinopathie) und an der Niere (Nephropathie) manifestieren, aber auch andere Organsysteme (Neuropathie) betreffen können, sowie eine beschleunigte Arteriosklerosee (Makroangiopathie) sind heute bestimmend für das Lebensschicksal von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes. Da die diabetische Mikroangiopathie sich sehr langsam entwickelt, treten organische Dysfunktionen als Ausdruck diabetischer Folgeschäden meist erst nach 10- bis 15-jähriger Diabetesdauer in Erscheinung. Ein regelmäßiges Screening zur Früherkennung von subklinischen Organveränderungen ist daher von besonderer Bedeutung, da sich eine Verbesserung der glykämischen Stoffwechsellage sehr positiv auf die weitere Entwicklung der Folgeerkrankung auswirken kann. Bei Kindern und Jugendlichen werden bei Diabetesmanifestation Ausgangsuntersuchungen zum Ausschluss ophthalmologischer und nephrologischer Grundkrankheiten und im Verlauf jährliche Untersuchungen ab 5 Jahre Diabetesdauer bzw. spätestens vom 11. Lebensjahr an empfohlen.
Titel
Folgeerkrankungen und Prognose des Typ-1-Diabetes
Verfasst von
Prof. Dr. med. Thomas Danne
Prof. Dr. med. Olga Kordonouri
Prof. Dr. rer. nat. Karin Lange
Copyright-Jahr
2015
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-24645-6_7
Dieser Inhalt ist nur sichtbar, wenn du eingeloggt bist und die entsprechende Berechtigung hast.

Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Kurz, prägnant und aktuell: Die Praxisempfehlungen der Deutschen Diabetes Gesellschaft. 

Bildnachweise
DDG Logo/© science photo library / Agentur Focus