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02.04.2015 | Was Patienten fragen | Ausgabe 2/2015

best practice onkologie 2/2015

Verlängert die Heparintherapie das Überleben bei Krebs?

Zeitschrift:
best practice onkologie > Ausgabe 2/2015
Autor:
A Gaisser
Diese Frage beschäftigt die Wissenschaft schon lange – und nicht ganz unbegründet. Bei Krebserkrankungen ist oft die Blutgerinnung aktiviert, was mit einer erhöhten Inzidenz von venösen Thromboembolien einhergeht. Zur Thromboseprophylaxe und -therapie kommt Heparin zur Anwendung, v. a. niedermolekulare Formen. Fallberichte und retrospektive Auswertungen weisen darauf hin, dass die Heparin-Gaben bei Krebspatienten auch einen Effekt auf das Überleben haben könnten, der nicht nur auf der Prävention von Thrombosen beruht. Zurückgeführt wird dies auf eine direkte Hemmung des Tumorwachstums und der Metastasierung, unter anderem durch eine Blockade von Zelladhäsionsmolekülen aus der Gruppe der Selektine, aber auch durch Hemmung der Angiogenese sowie Hemmung des Enzyms Heparanase, einer Matrixprotease, die bei Tumorinvasion und Metastasenbildung eine wichtige Rolle zu spielen scheint [ 1, 2, 3]. ...

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