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Symptomatische Hyponatriämie bei einer 43-Jährigen nach Skiunfall mit Kopftrauma

Erschienen in:

Zusammenfassung

Wir berichten über eine 43-jährige Frau, die sich mit Kopfschmerzen und Parästhesien nach einem Sturz auf den Kopf beim Skifahren in der Notaufnahme vorstellte. Sie hatte klinische Zeichen eines Volumenmangels und eine schwere Hyponatriämie. Die zerebrale Bildgebung war unauffällig. Es wurde die Diagnose eines zerebralen Salzverlustsyndroms („salt wasting syndrome“ [CSW]) gestellt. Das CSW wird als extrazellulärer Volumenmangel aufgrund eines tubulären Defekts im Natriumtransport bei Patienten mit normaler Nebennieren- und Schilddrüsenfunktion definiert. Die Erkrankung entsteht meist sekundär zu neurologischen Erkrankungen oder Kopfverletzungen. Der Zustand unserer Patientin verbesserte sich schnell nach Volumengabe und der Therapie mit Mineralokortikoiden. Die Unterscheidung zwischen CSW und dem Syndrom der inadäquaten Sekretion von antidiuretischem Hormon (SIADH) kann eine Herausforderung darstellen, ist aber wichtig, da sich die Behandlung grundlegend unterscheidet.
Titel
Symptomatische Hyponatriämie bei einer 43-Jährigen nach Skiunfall mit Kopftrauma
Verfasst von
Dr. M. Kächele
R. van Erp
K. Schmid
L. Bettac
M. Wagner
B. Schröppel
Publikationsdatum
30.10.2019
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Die Innere Medizin / Ausgabe 1/2020
Print ISSN: 2731-7080
Elektronische ISSN: 2731-7099
DOI
https://doi.org/10.1007/s00108-019-00697-9
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