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11.04.2016 | Adenoide Hyperplasien | CME | Ausgabe 4/2016

Der Gynäkologe 4/2016

Gutartige Tumoren des Uterus

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 4/2016
Autoren:
Dr. M. Kanzow, N. Maass, M. Elessawy, I. Alkatout
Wichtige Hinweise

Redaktion

T. Dimpfl, Kassel
W. Janni, Ulm
R. Kreienberg, Landshut
N. Maass, Kiel
O. Ortmann, Regensburg
B. Sonntag, Hamburg
K. Vetter, Berlin
R. Zimmermann, Zürich

Zusammenfassung

Leiomyome sind die häufigsten benignen Uterustumoren, die Lebenszeitprävalenz liegt bei über 60 %. Häufig sind Betroffene asymptomatisch. Charakteristische Beschwerden, die auf eine Erkrankung hindeuten können und maßgeblich durch die Befundlokalisation bestimmt sind, sind Blutungsstörungen, Schmerzen, Druckgefühl und unerfüllter Kinderwunsch. Differenzialdiagnostisch kommen maligne Uteruserkrankungen, aber auch weitere benigne Erkrankungen infrage, wie Endometriumpolypen und Adenomyosis uteri. Sonographisch lassen sich die meisten Myome sicher detektieren. Kaum möglich ist eine sichere Abgrenzung zu malignen Befunden, insbesondere dem Uterussarkom. Die Abgrenzung zur Adenomyosis uteri oder zu Endometriumpolypen kann schwierig sein. Die therapeutischen Optionen umfassen chirurgische, medikamentöse, radiologisch-interventionelle und thermoablative Verfahren. Die Auswahl hängt maßgeblich vom Patientinnenwunsch, den prognostizierten Erfolgsaussichten und der Notwendigkeit bzw. Möglichkeit eines Organerhalts ab.

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