- Verfasst von
- Dr. med. Kristina Adorjan
- Prof. Dr. med. Oliver Pogarell
- Erschienen in
- MMW - Fortschritte der Medizin | Sonderheft 1/2020
Zusammenfassung
Herr H., 24 Jahre alt, sucht seinen Hausarzt wegen Konzentrationsstörungen, Unruhe und Reizbarkeit auf. Er habe sich bereits in der Schule nur schwer konzentrieren können und sei immer schon unruhig gewesen. Ähnliche Symptome seien auch im Erwachsenenalter vorhanden: Er sei häufig vergesslich, verlege oft Gegenstände und sei ungeduldig. Seine Ausbildung habe er abgebrochen, seinen Arbeitsplatz öfter gewechselt. Auch privat habe er Schwierigkeiten: Aufgrund häufiger Stimmungsschwankungen und leichter Reizbarkeit stehe eine Trennung von seiner Partnerin bevor. Zudem trinke er immer wieder Alkohol (8–10 Getränke/Woche) und rauche 20 Zigaretten am Tag. Er habe über die Diagnose ADHS im Internet erfahren und vermute, dass diese auf ihn zutreffen könne. Er wünsche sich deshalb eine ausführliche diagnostische Abklärung. Zudem habe er gelesen, dass man seit Kurzem Cannabis zu medizinischen Zwecken verordnen könne. Er habe nun den Wunsch, ein cannabishaltiges Präparat zur Linderung seiner Symptome einzusetzen. Was sollten Sie ihm raten?
- Titel
-
ADHS im Erwachsenenalter
Neurologie - Verfasst von
-
Dr. med. Kristina Adorjan
Prof. Dr. med. Oliver Pogarell
- Publikationsdatum
- 30.03.2020
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
ADHS
Agitiertheit
Affektlabilität
ADHS
Allgemeinmedizin - Erschienen in
-
MMW - Fortschritte der Medizin / Ausgabe Sonderheft 1/2020
Print ISSN: 1438-3276
Elektronische ISSN: 1613-3560 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s15006-020-0005-y
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