In den letzten 15 Jahren hat sich im Rahmen der Verhaltenstherapie ein neuer störungsübergreifender Ansatz (ACT) etabliert, der zunehmend Anwendung in der Behandlung von Patienten mit chronischen Schmerzen findet. Der theoretische Hintergrund, die therapeutische Vorgehensweise und therapeutische Haltung werden dargestellt. Unterschiede zur kognitiven Verhaltenstherapie, aber auch Gemeinsamkeiten werden erläutert und ein Überblick über die wissenschaftliche Evidenz gegeben.