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03.07.2020 | Amputationen an der Hand | Schmerztherapie

Perioperative Maßnahmen zur Prävention von Phantomschmerz: ein evidenzbasierter Ansatz zur Risikoreduktion

Zeitschrift:
Der Anaesthesist
Autor:
PD Dr. med. S. Tafelski
Wichtige Hinweise
S. Tafelski ist Mitglied des Wissenschaftlichen Arbeitskreises Wissenschaftlicher Nachwuchs (WAKWiN) der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI), und das Minireview basiert auf einem Vortrag aus der wissenschaftlichen Sitzung des WAKWiN auf dem HAI 2018.

Zusammenfassung

Die Prävention von Phantomschmerzen ist eine der größten, noch weitgehend ungelösten Herausforderungen in der perioperativen Medizin. Trotz vieler Studienbemühungen ist es in den letzten 30 Jahren kaum gelungen, über die Optimierung der postoperativen Schmerztherapie hinaus eine deutliche Reduktion der Phantomschmerzinzidenz zu erreichen. Auch aktuelle Studien zeigen, dass zumindest etwa 50 % der Patienten nach 6 Monaten einen Phantomschmerz entwickeln. Ein Ansatz könnte darin bestehen, multiple synergistische Interventionen zu kombinieren und als perioperatives Phantomschmerzmanagementbündel zusammenzufassen. Neben der Regionalanästhesie könnten NMDA-Antagonisten, Gabapentinoide, Antidepressiva sowie systemisches Lidocain eine Rolle spielen. Ziel dieser pharmakologischen Intervention ist die Modifikation der pathophysiologischen Veränderungen am peripheren Nerv und am Zentralnervensystem nach Amputation.

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