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2013 | OriginalPaper | Buchkapitel

27. Aufbau einer interdisziplinären Gedächtnisambulanz

verfasst von : E. Meisenzahl, T. Bartsch

Erschienen in: Gedächtnisstörungen

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

Zusammenfassung

Vorrangiges Ziel einer interdisziplinären Gedächtnisambulanz ist es, Gedächtnisstörungen in einem möglichst frühen Stadium zu diagnostizieren. Hier ist insbesondere in Betracht zu ziehen, dass sich zahlreiche Ursachen von Gedächtnisdefiziten im Bereich der sekundären Demenzen kausal therapieren lassen. Dazu zählen Stoffwechselstörungen, Entzündungen, Depressionen, Liquorzirkulationsstörungen oder auch Hirntumoren. Zudem können bestimmte primäre Demenzen medikamentös behandelt werden, so dass die Abbauprozesse im Gehirn langsamer fortschreiten. Die Diagnosestellung im frühen Erkrankungsstadium insbesondere der Demenz vom Alzheimer-Typ bedarf einer medizinischen Expertise, da eine Abgrenzung zu anderen neurodegenerativen Erkrankungen, verschiedenen sekundären Demenzformen und depressiven Syndromen klinisch bedacht werden muss. Dies kann in einer Gedächtnisambulanz optimal durchgeführt werden.
Literatur
Zurück zum Zitat Deuschl G, Maier W (2009) S3 Leitlinie Demenzen, DGPPN, DGN Deuschl G, Maier W (2009) S3 Leitlinie Demenzen, DGPPN, DGN
Zurück zum Zitat Thone-Otto A et al. (2012) Diagnostik und Therapie von Gedachtnisstorungen. In: Diener HC, Weimar C et al. (Hrsg) Leitlinien fur Diagnostik und Therapie in der Neurologie, 5. vollst. überarbeitete Auflage. Thieme, Stuttgart, S 1112–1132 Thone-Otto A et al. (2012) Diagnostik und Therapie von Gedachtnisstorungen. In: Diener HC, Weimar C et al. (Hrsg) Leitlinien fur Diagnostik und Therapie in der Neurologie, 5. vollst. überarbeitete Auflage. Thieme, Stuttgart, S 1112–1132
Metadaten
Titel
Aufbau einer interdisziplinären Gedächtnisambulanz
verfasst von
E. Meisenzahl
T. Bartsch
Copyright-Jahr
2013
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-36993-3_27