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25.06.2021 | Burn-out | Originalien | Ausgabe 11/2021

Der Urologe 11/2021

Auswirkung eines Arbeitszeitmodells auf den Facharzt für Urologie

Eine Ausbildung im Wandel der Zeit

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 11/2021
Autoren:
Prof. Dr. D. Pfister, M. Bündgen, M. Schmautz, F. H. Hartmann, A. Heidenreich

Zusammenfassung

Hintergrund

Wir analysierten den Einfluss verschiedener in der Klinik praktizierter Arbeitszeitmodelle auf die tatsächliche Anwesenheit von urologischen Assistenten in der Klinik, in der eine strukturierte Ausbildung möglich ist.

Material und Methoden

In die Berechnung gingen die Vollarbeitszeitmodelle der Klinik für Urologie der Uniklinik Köln von 1996, 2000, 2007, und 2017 ein. Als Basis dient das Modell von 1996 ohne Ausbildungsverlust durch Freizeitausgleichstage. Alle Tage, an welchen keine Anwesenheit in der Klinik mit Beginn des Tagesgeschäfts vorlagen, wurden für Ausbildungstage gestrichen. Der zeitliche Aufwand für die geforderten Richtzahlen in den jeweils gültigen Weiterbildungsordnungen des Landes NRW wurde mittels Durchschnittswerte berechnet und auf die zur Verfügung stehenden Ausbildungstage bezogen. Das zu versorgende Patientenaufkommen wurde aus den jährlichen Krankenhausreporten entnommen.

Ergebnisse

Bei zunehmendem Patientenaufkommen im ambulanten und stationären Sektor in unsere Klinik kommt es zu einem kontinuierlichen Rückgang der verfügbaren Ausbildungszeit. Durch die Umstellung der Vollarbeitszeitmodelle kam es zur schrittweisen Reduktion auf eine reelle Anwesenheit im täglichen Routineablauf auf 3,1 Jahre seit 2017, in der eine Ausbildung stattfinden kann, im Vergleich zu 5 Jahren im Jahr 1996.

Schlussfolgerung

In unserer Klinik kam es durch Veränderungen in den Vollarbeitszeitmodellen zu einer signifikanten Verkürzung der zur Verfügung stehenden Weiterbildungszeit auf 3,1 Jahre. Die begrenzte Weiterbildungszeit wurde nun durch eine Ausdünnung der Richtzahlen in der neuen Weiterbildungsordnung aufgelockert. Um die verschiedenen Bereiche der Urologie zu vermitteln, ist ein strukturiertes Curriculum erforderlich, welches national zur Vereinheitlichung Anwendung finden muss.

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