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14.07.2021 | Burn-out | Originalien | Ausgabe 10/2021

Der Urologe 10/2021

Die Assoziation von beruflicher Zufriedenheit mit selbstberichtetem Burnout bei Urologen und Urologinnen mit Migrationshintergrund tätig an deutschen Kliniken

Ergebnisse der EUTAKD-Studie

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 10/2021
Autoren:
Dr. med. K. P. Braun, M. Shaar, A. Gumz, U. Schwantes, B. Pantenburg, U. H. Necknig, B. Barakat, M. May
Wichtige Hinweise

Zusatzmaterial online

Die Online-Version dieses Beitrags (https://​doi.​org/​10.​1007/​s00120-021-01600-x) enthält den dieser Studie zugrunde liegenden vollständigen Fragebogen.
Die Autoren B. Barakat und M. May teilen sich die Senior-Autorenschaft.
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Zusammenfassung

Einleitung

Urolog*innen mit Migrationshintergrund garantieren gegenwärtig die Sicherstellung der Patientenversorgung an deutschen Kliniken. Studienergebnisse zur beruflichen Zufriedenheit und zum Burnout dieser wichtigen Berufsgruppe waren bisher nicht verfügbar.

Material und Methoden

Zwischen August und Oktober 2020 wurde eine Umfrage (Survey-Monkey® mit 101 Items) an Urolog*innen deutscher Kliniken mit Migrationshintergrund u. a. zur beruflichen Zufriedenheit und zur validierten Erhebung des Burnouts („Maslach Burnout Inventory“) durchgeführt. Gegenstand dieser Arbeit war die Assoziation der beruflichen Zufriedenheit mit den kritischen Grenzwerten des Burnouts in den Dimensionen emotionale Erschöpfung (EE), Depersonalisierung (DP) und Verringerung der Leistungseinschätzung (VL).

Ergebnisse

Für diese Arbeit konnten 68 Fragebögen komplett analysiert werden. Die Studienteilnehmer*innen waren überwiegend männlichen Geschlechts (90 %), im Altersbereich 30 bis 39 Jahre (69 %), verheiratet (72 %) und arbeiteten in Vollzeit (94 %). Oberhalb der kritischen Grenzwerte hohen Burnouts in den Dimensionen EE, DP und VL lagen 27,9 % (n = 19), 35,3 % (n = 24) und 73,5 % (n = 50) der Studienteilnehmer*innen. Aus 5 von insgesamt 39 Zufriedenheitsitems wurde ein Summenscore gebildet, der in gut adjustierten Regressionsmodellen unabhängig die Endpunkte EE und DP sowie einen kombinierten Endpunkt aus EE und DP prädizierte. Je einzelnen Punktwert des Summenscores (Range: 5–25 Punkte) wird die Wahrscheinlichkeit eines kritischen Burnouts um relative 57 % (EE), 25 % (DP) sowie 34 % (kombinierter Endpunkt) reduziert. Ein unbefristeter Arbeitsvertrag, die Klinikposition als Oberärzt*in bzw. Chefärzt*in, das Arbeiten in Vollzeit und ein verheirateter Familienstand verringerten hingegen signifikant die kritische VL-Dimension.

Schlussfolgerungen

Es wurden verschiedene Dimensionen beruflicher Zufriedenheit identifiziert, deren Verbesserung zu einer Abnahme des Burnouts bei Urolog*innen mit Migrationshintergrund beitragen könnte. Zukünftige Interventionsstudien müssen den Erfolg von hier ansetzenden Maßnahmen prüfen.

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