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06.11.2017 | Cholangitis | Arzneimitteltherapie | Ausgabe 1/2018

Der Internist 1/2018

Moderne Therapie der primär biliären Cholangitis

Zeitschrift:
Der Internist > Ausgabe 1/2018
Autor:
Univ.-Prof. Dr. C. P. Strassburg
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Wehling, Mannheim

Zusammenfassung

Fast 30 Jahre lang war Ursodesoxycholsäure (UDCA) die einzige medikamentöse Behandlungsoption für die primär biliäre Cholangitis (PBC). Dann wurde in Europa Ende 2016 mit der Obeticholsäure erstmalig eine neue Zweitlinientherapie zugelassen. Neue Behandlungskonzepte der Modulation nukleärer Rezeptoren bei cholestatischen und anderen Erkrankungen haben zu einer Fülle neuer potenzieller Optionen, Studien und Kandidaten für die Behandlung der PBC geführt. Die Analyse großer multinationaler Kohorten hat außerdem die Effektivität der UDCA-Behandlung hinsichtlich einer Verminderung der Krankheitsprogression bestätigt. Darüber hinaus wurden Definitionen der Risikobeurteilung von PBC-Patienten unter Therapie erarbeitet, die in der Praxis die Therapieentscheidungen erleichtern. Problematisch sind nach wie vor therapeutische Strategien zur Beeinflussung extrahepatischer Symptome wie Fatigue und Pruritus, deren Ätiologie unklar ist und die die Lebensqualität der Patienten mit PBC maßgeblich prägen.

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