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11.04.2017 | COPD | Leitthema | Ausgabe 3/2017

Der Pneumologe 3/2017

Ist ein Screening auf COPD sinnvoll?

Zeitschrift:
Der Pneumologe > Ausgabe 3/2017
Autoren:
Prof. Dr. H. Worth, P. Kardos
Wichtige Hinweise

Redaktion

H. Olschewski, Graz
F. J. F. Herth, Heidelberg

Zusammenfassung

Die chronisch obstruktive Lungenkrankheit (COPD) ist eine häufig unterdiagnostizierte Volkskrankheit mit erheblicher Morbidität, Mortalität und volkswirtschaftlicher sowie sozialmedizinischer Bedeutung. Nach den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind die Voraussetzungen für die Durchführung eines sinnvollen Screenings für die COPD bei 8 von 10 Kriterien erfüllt. Bei asymptomatischen Erwachsenen liegt allerdings bisher keine Evidenz vor, dass durch ein Screening auf COPD mittels Fragebögen und Lungenfunktionsprüfung Lebensqualität, Morbidität und/oder Prognose der gescreenten Personen verbessert wird. Bei über ein Screening diagnostizierten COPD-Patienten ist durch den Einsatz von Bronchodilatatoren mit und ohne inhalative Kortikosteroide zwar eine Reduktion der Exazerbationsraten zu erwarten, deren klinische Relevanz angesichts niedriger Exazerbationsraten bei Patienten mit gering- und mittelgradiger COPD ist aber fragwürdig. Somit ist ein kostenintensives Screening auf COPD für asymptomatische Patienten derzeit nicht von großem Nutzen.

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