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Direktes, ohne weitere Vorbehandlung vom Patienten stammendes Untersuchungsmaterial.
Beschreibung
Der im angelsächsischen Schrifttum häufiger, in Deutschland jedoch seltener verwendete Begriff des Spezimen steht für flüssiges, festes oder gasförmiges natives, d. h. direkt vom Patienten stammendes Material, das dem Labor zum Zwecke der Untersuchung zugeleitet wird. Der Begriff ist international nicht einheitlich und verbindlich definiert und entspricht am ehesten der Definition der Primärprobe. Gebräuchliche Spezimenarten sind Vollblut, Urin, Liquor cerebrospinalis, Magensaft, Speichelgewinnung, Synovialflüssigkeit (Synovia-Analyse), Schweiß, Fruchtwasser, Pankreassekret, Transsudat, Exsudat, Körperflüssigkeiten, extravasale, Pleuraflüssigkeit, Zystenflüssigkeit, Seminalflüssigkeit, Konkremente (Gallen- und Nierensteine, Steinanalyse) und Fäzes. Aus dem Spezimen wird vor der Untersuchung die Probe hergestellt, die denjenigen Teil des Spezimens darstellt, der für die Charakterisierung oder Untersuchung verwendet wird.
Literatur
Dybkaer R (1997) Vocabulary for use in measurement procedures and description of reference materials in laboratory medicine. Eur J Clin Chem Clin Biochem 35:141–173PubMed