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06.04.2018 | Journal | Ausgabe 4/2018

NeuroTransmitter 4/2018

Ethische Implikationen für Neurologen

Zeitschrift:
NeuroTransmitter > Ausgabe 4/2018
Autor:
M. Grond
Kein Fach in der Medizin entwickelt sich so rasant wie die Neuromedizin, und kein Fach hat mit seinen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten einen so unmittelbar spürbaren Einfluss auf den einzelnen Menschen und gleichsam die Gesellschaft. Das wird in den ersten Kapiteln dieses Buches noch einmal sehr eindrücklich dargestellt, die sich eher mit theoretisch/philosophischen Überlegungen zur Neuroethik befassen, die als eigene Entität herausgearbeitet wird. Der Kliniker, der sich von dem Buch in erster Linie Praxisorientierung erwartet, darf aber auch gerne quereinsteigen, denn die einzelnen Kapitel sind in sich abgeschlossen. Sie beginnen jeweils mit einem Fallbeispiel, vermitteln anschließend Grundlagenbeziehungsweise Faktenwissen zur behandelten Thematik, um dann die ethischen Implikationen zu diskutieren. Beispielhaft sei das Kapitel Neurogenetik angeführt: Ein Fallbeispiel führt auf die Ebene des Patienten und seiner genetisch belasteten Familie. Es folgen, sehr verständlich erklärt, die Grundlagen der verschiedenen Formen der Genanalyse. Der ethische Diskurs umfasst dann beispielsweise den Umgang mit Zufallsbefunden oder mit dem Recht auf Wissen und Nichtwissen. Einen großen Stellenwert nehmen in dem Buch auch Fragen ein, die interventionelle Behandlungen am Gehirn selbst betreffen, da hierdurch direkte Auswirkungen auf die Persönlichkeit eines Menschen möglich sind. ...

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