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10.07.2018 | Frakturen | Leitthema | Ausgabe 10/2018

HNO 10/2018

Traumatologie der Orbita

Zeitschrift:
HNO > Ausgabe 10/2018
Autoren:
Dr. Cordula M. C. Deichmüller, H.-J. Welkoborsky

Zusammenfassung

Hintergrund

Bei einem Trauma des Gesichtsschädels ist eine begleitende Fraktur der Orbita wegen der anatomischen Gegebenheiten (Stützpfeilersystem des Mittelgesichts) häufig. Ätiologisch sind die Ursachen nach lokoregionalen Gegebenheiten vielfältig.

Material/Methoden

Es wird ein Überblick über die Traumatologie der Orbita einschließlich des diagnostischen Vorgehens, der Symptome und der Therapie gegeben. Darüber hinaus erfolgte eine prospektive Analyse am eigenen Patientenkollektiv eines Jahres inklusive eines 5‑Jahres-Follow-up.

Ergebnisse

Die möglichen Frakturen des Mittelgesichts mit Beteiligung der Orbita einschließlich ihrer Klassifikationen werden aufgeführt. Auch die entscheidenden klinischen Symptome und das diagnostische Vorgehen werden dargestellt. Im Rahmen des therapeutischen Vorgehens werden neben dem – meist erforderlichen – operativen Therapieansatz auch die konservativen Therapieoptionen und deren Voraussetzung zur konservativen Therapie aufgezeigt. Im eigenen Patientenkollektiv zeigten sich deutliche Unterschiede im Entstehungsmechanismus. Bei Rohheitsdelikten verletzten sich eher männliche, jüngere Patienten, während vermehrt weibliche, ältere Patienten stürzten. In 17 % der Fälle erfolgte eine konservative Therapie, in 83 % eine operative Versorgung.

Schlussfolgerung

Die Traumatologie der Orbita bedarf einer individuellen Therapieentscheidung. Auch ein konservatives Regime kann zu guten Ergebnissen führen. Die Therapie einer Fraktur der Orbita und des Mittelgesichts sollte aufgrund der fachlichen Kompetenz auch in Bezug auf die Nachbarstrukturen in den Händen erfahrener Mittelgesichtschirurgen liegen.

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