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20.10.2015 | Industrieforum | Ausgabe 5/2015

gynäkologie + geburtshilfe 5/2015

Frühzeitige HPV-Impfung zeigt Erfolge

Zeitschrift:
gynäkologie + geburtshilfe > Ausgabe 5/2015
Autor:
gz
_ Die Prävalenz höhergradiger zervikaler intraepithelialer Neoplasien (CIN) ist bei den unter 20-Jährigen signifikant um etwa 50% gesunken. Dies spricht für eine möglichst frühzeitige Impfung mit dem tetravalenten HPV-Impfstoff (Gardasil®). Bereits zwei Jahre nach Einführung des Schulimpfprogramms zeigte eine Studie positive Effekte. Die Ergebnisse der aktuellen Populationsuntersuchung bestätigen diese: Verglichen mit den Daten der unter 20-Jährigen aus dem Jahr 2007 war die Prävalenz höhergradiger CIN bei den unter 20-jährigen Frauen im Jahr 2013 um ca. 50% niedriger. Der Vergleich der Prävalenzdaten von 2007 und 2013 der zum Untersuchungszeitpunkt 20- bis 24-jährigen Frauen zeigte einen Rückgang um ca. 25% [Brotherton JM et al. Human papillomavirus vaccination is changing the epidemiology of high-grade cervical lesions in Australia. Cancer Causes Control 2015; 26: 953–4]. Die hohe Wirksamkeit der HPV-Impfung bei den damals 12- bis 13-jährigen Mädchen unterstützt die Empfehlung für einen möglichst frühen Impfzeitpunkt. In Deutschland besteht bei den Impfraten allerdings noch Nachholbedarf. Lediglich ca. 40% der 14- bis 17-jährigen Mädchen sind hierzulande vollständig gegen HPV geimpft. Um höhere Impfraten zu erreichen, wurde das von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am Robert-Koch-Institut empfohlene Impfalter herabgesetzt. Die STIKO empfiehlt die HPV-Impfung seit August 2014 für alle Mädchen zwischen 9 und 14 Jahren. Versäumte Impfungen sollen bis zum vollendeten 18. Lebensjahr nachgeholt werden. Die Kosten für die HPV-Impfung werden von den gesetzlichen Krankenkassen für alle Mädchen von 9 bis 17 Jahren erstattet. ...

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