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11.11.2020 | Hepatozelluläres Karzinom | CME | Ausgabe 12/2020

Der Onkologe 12/2020

Diagnostik und Therapie des hepatozellulären Karzinoms

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 12/2020
Autoren:
PD Dr. med. Florian van Bömmel, Timm Denecke, Daniel Seehofer, Aaron Schindler, Rhea Veelken, Thomas Berg
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

I.A. Adamietz, Herne
H. Christiansen, Hannover
​I. Gockel, Leipzig
M.-O. Grimm, Jena
A. Hasenburg, Mainz
A. Hochhaus, Jena
R. Hofheinz, Mannheim
F. Lordick, Leipzig
C. Röcken, Kiel
D. Schadendorf, Essen
M. Untch, Berlin

Zusammenfassung

Die Inzidenz des hepatozellulären Karzinoms (HCC) steigt seit einigen Jahren weltweit. Die Grundlage für die HCC-Entwicklung ist meist eine Leberzirrhose verschiedener Ursache. Ultraschalluntersuchungen zur Früherkennung sollen bei allen Patienten mit erhöhtem HCC-Risiko alle 6 Monate durchgeführt werden. Hepatische Raumforderung von >1 cm Größe sollen mittels kontrastverstärkter Schnittbildgebung weiter abgeklärt werden. Ein charakteristisches Kontrastmittelverhalten der Läsion ist bei Zirrhose beweisend für das Vorliegen eines HCC. In unklaren Situationen erfolgt die Diagnosestellung histologisch. HCCs erfordern ein interdisziplinäres Vorgehen. Alle Patienten mit HCC sollten an einem Schwerpunktzentrum vorgestellt werden, um mögliche kurative Ansätze zu erwägen. Die palliative Behandlung schließt im intermediären Stadium lokoregionäre und im fortgeschrittenen Stadium systemische Behandlungen (seit kurzem auch Kombinationstherapien mit Immuncheckpointinhibitoren) ein.

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Literatur
Über diesen Artikel

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