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22.09.2012 | Ausgabe 4/2012

CardioVasc 4/2012

Herztransplantation 2012

Ein Update

Zeitschrift:
CardioVasc > Ausgabe 4/2012
Autoren:
PD Dr. med. Thomas Pühler, Stephan Ensminger, Michael Benzinger, Andre Renner, Jochen Börgermann, Kavous Hakim, Michael Schoenbrodt, Michiel Morshuis, Olaf Oldenburg, Uwe Schulz, Jan Gummert

Abstract

Die orthotope Herztransplantation (HTX) hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einer festen Größe in der Behandlung der terminalen Herzinsuffizienz entwickelt. Das Überleben in der Akutphase nach HTX liegt bei ca. 90%. Die Langzeitprognose mit einem Überleben von über 50% nach 11 Jahren geht einher mit der immer effizienteren und patientenadaptierten Immunsuppression und der intensiven Betreuung der Patienten in Spezialambulanzen. Aufgrund der Organknappheit hat sich die Wartezeit für hochdringliche Patienten blutgruppenabhängig verlängert und beträgt zurzeit für häufige Blutgruppen (z. B. Blutgruppe A und 0) bis zu 6 Monate. Dieses führt dazu, dass neben den medikamentösen Therapien mit Betablockern, ACE-Hemmern und Diuretika, die häufig zu einer anfänglichen Stabilisierung der Patienten beitragen, die Kunstherzsysteme als Alternative zur HTX in zunehmender Anzahl implantiert werden. Diese sind jedoch nach wie vor aufgrund zahlreicher Limitationen und dem im Vergleich zur HTX schlechteren Langzeitüberleben noch keine gleichwertige Alternative. Experimentelle Therapien, wie die Übertragung von artfremden Herzen (Xenotransplantation) oder in Bioreaktoren gezüchtetes Herzmuskelgewebe (Tissue Engineering), haben noch nicht den Sprung in die klinische Anwendung geschafft.

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Literatur
Über diesen Artikel

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