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16.11.2018 | Kardiopulmonale Reanimation | Leitthema | Ausgabe 8/2019

Notfall +  Rettungsmedizin 8/2019

Vorgehen nach präklinischem Herz-Kreislauf-Stillstand

Ist ein sofortiger Transfer ins Herzkatheterlabor dem Kurzcheck im Schockraum vorzuziehen?

Zeitschrift:
Notfall + Rettungsmedizin > Ausgabe 8/2019
Autoren:
Dr. med. Bernhard Kumle, PD Dr. med. Martin Orban
Wichtige Hinweise

Redaktion

M. Bernhard, Düsseldorf
H. Dormann, Fürth
C. Waydhas, Bochum
M. Orban und B. Kumle teilen sich die Erstautorenschaft. M. Orban hat den Pro-Teil dieses Beitrags verfasst. B. Kumle schrieb den Kontra-Teil.

Zusammenfassung

Die Mortalität beim präklinischen Herz-Kreislauf-Stillstand ist nach wie vor sehr hoch. Seine Ursachen können vielfältig sein. Am häufigsten ist zwar immer noch der Myokardinfarkt, dieser ist aber in den letzten Jahren als Ursache deutlich zurückgegangen. Für den Myokardinfarkt ist die sofortige Intervention der Goldstandard, bei extrakardialen Ursachen kann der Umweg über eine Intervention ohne weitere andere Diagnostik aber verhängnisvoll sein. Es ist deshalb Gegenstand der Diskussion, ob die sofortige Verbringung des Patienten in das Herzkatheterlabor und gegebenenfalls die Intervention und Anlage eines „extracorporeal life support“ (ECLS) sinnvoll ist oder ob bei Ankunft des Patienten ein interdisziplinäres konservatives Schockraumteam aus Kardiologen, Notfall- oder Intensivmedizinern in einem Kurzcheck die weitere Diagnostik und Therapie des Patienten festlegen und gegebenenfalls weitere Fachexperten hinzuziehen soll. Der Beitrag soll das Pro und Kontra der beiden Vorgehensweisen beleuchten.

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