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01.03.2018 | Kinderzahnheilkunde | Fortbildung | Ausgabe 3/2018

Der Freie Zahnarzt 3/2018

Zahnmedizinische Aspekte bei der Betreuung des systemisch erkrankten Kindes

AM BEISPIEL VON MUKOVISZIDOSE, HERZ- UND NIERENERKRANKUNGEN

Zeitschrift:
Der Freie Zahnarzt > Ausgabe 3/2018
Autoren:
Dr. K. Höfer, M. J. Noack, T. Rott
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise
Diese Fortbildung wurde nach den Leitsätzen der Bundeszahnärztekammer, der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung zur zahnärztlichen Fortbildung vom 01.01.2006 erstellt.
Dr. Höfer absolvierte von 2004 bis 2009 das Studium der Zahnmedizin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Universität zu Köln. Sie wurde 2009 approbiert. Seit 2010 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung für Zahnerhaltung und Parodontologie, Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Uniklinik Köln. Seit 2015 hat Dr. Höfer eine Vollzeitanstellung an der Uniklinik Köln inne. Zuvor hatte sie jeweils zur Hälfte in einer spezialisierten Praxis für Kinderzahnheilkunde und der Klinik gearbeitet. Sie nimmt jährlich an der Veranstaltung KinderUni der Universität Köln „Gesund im Mund“ teil, ist seit 2015 an der Hauptvorlesung der Pädiatrie, Uniklinik Köln, beteiligt und leitet seit 2013 den klinischen Kurs I der Abteilung für Zahnerhaltung und Parodontologie der Uniklinik Köln. Ihre Hauptarbeitsgebiete sind Kinder- sowie restaurative und präventive Zahnmedizin.
Einhaltung ethischer Richtlinien-- Interessenkonflikt. K. Höfer, M.J. Noack und T. Rott geben an, dass kein Interessenkonflikt besteht. Dieser Beitrag beinhaltet keine von den Autoren durchgeführten Studien an Menschen oder Tieren.

Zusammenfassung

Eine Reihe von Erkrankungen kann Einfluss auf die Entwicklung von Zahnhartsubstanz nehmen. Zudem können orale Erkrankungen, insbesondere Karies und Parodontitis, sich ungünstig auf die Entstehung und die Progression von Systemerkrankungen auswirken. Am Beispiel angeborener Herzerkrankungen, der chronischen Nierenerkrankung und der Mukoviszidose werden im vorliegenden Beitrag die Wechselwirkungen mit oralen Erkrankungen aufgezeigt. Anhand der Prävalenzen oraler Erkrankungen bei Kindern weist der Beitrag auf die Dringlichkeit der zahnärztlichen Prophylaxe hin, insbesondere systemisch erkrankte Kinder betreffend. Gerade für diese Patientenklientel muss der Zugang zur zahnärztlichen Versorgung in einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Kinder- und Zahnärzten sichergestellt werden.

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