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11.01.2017 | Übersicht | Sonderheft 2/2017

Trauma und Berufskrankheit 2/2017

Knieendoprothetik nach Trauma

Auf was kommt es an?

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Sonderheft 2/2017
Autoren:
Dr. med. O. E. Bischel, PD Dr. med. univ. A. J. Suda, Dr. med. M. Tinelli

Zusammenfassung

Hintergrund

Die demografische Entwicklung und die Zunahme an Unfällen mit Gelenkbeteiligung im Rahmen von Freizeitaktivitäten bei Jüngeren spiegeln sich in der stetig zunehmenden Anzahl an Implantationen von Knieendoprothesen auf dem Boden einer sekundären, posttraumatischen Gonarthrose wider.

Material und Methoden

Die prinzipiellen Probleme und deren Lösungen, die im Rahmen der endoprothetischen Versorgung des Kniegelenkes von posttraumatischen Patienten häufig auftreten, werden in diesem Beitrag wiedergegeben. Prinzipielle Aspekte der Operationstechnik und Implantatwahl sowie Prognosefaktoren sollen vorgestellt werden.

Ergebnis und Diskussion

Die Wahl des Implantates und insbesondere der Kopplungsgrad der Prothese ist bedingt durch die vorliegenden ligamentären Schäden, die verbliebenen Knochendefekte und die vorhandenen Statikfehler der Extremität. Die Wahl des Zuganges muss in diesem Zusammenhang berücksichtigt werden, um Hautnekrosen zu verhindern. Gegebenenfalls ist eine gleichzeitige Lappenversorgung lokal und/oder als freier Lappen angezeigt. Auch eine verbliebene Schädigung des Streckapparates oder Fehlstatik mit nötiger primärer Umstellung muss im Vorfeld avisiert werden.

Schlussfolgerung

Die endoprothetische Versorgung posttraumatischer Gonarthrosen stellt eine Herausforderung dar. Neben einer Implantatpalette, die von einem unikompartimentellen Ersatz bis hin zur Tumorprothese reicht, müssen zusätzliche Operationsschritte wie Umstellungsosteotomien und Rekonstruktionen des Streckapparates einschließlich interdisziplinärer Lappendeckungen in Betracht gezogen und im Vorfeld geplant werden. Die Ergebnisse hinsichtlich Haltbarkeit und Funktion sind grundsätzlich abhängig von den präoperativen Verhältnissen, aber im Vergleich insgesamt schlechter als entsprechende Versorgungen von primären Arthrosen.

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