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10.06.2019 | Kopf-Hals-Tumoren | CME | Ausgabe 7/2019

Der Onkologe 7/2019

Konjunktivale Malignome

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 7/2019
Autoren:
Prof. Dr. Claudia Auw-Hädrich, Thomas Reinhard
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

I.A. Adamietz, Herne
W.O. Bechstein, Frankfurt a. M.
H. Christiansen, Hannover
C. Doehn, Lübeck
A. Hochhaus, Jena
R. Hofheinz, Mannheim
W. Lichtenegger, Berlin
F. Lordick, Leipzig
C. Röcken, Kiel
D. Schadendorf, Essen
M. Untch, Berlin

Zusammenfassung

Malignome der Bindehaut sind selten. Dennoch gehören einige dieser Tumoren zu den bösartigsten in der Ophthalmologie, und sie erfordern radikale Therapien, die ggf. zu Erblindung bzw. Verlust des ipsilateralen Auges und tumorassoziiertem Tod führen. Die für den Onkologen relevantesten primären Malignome der Bindehaut sind das Plattenepithelkarzinom, das maligne Melanom und das maligne Lymphom. Die chirurgische Therapie steht beim Plattenepithelkarzinom und malignen Melanom im Vordergrund. Eine adjuvante Therapie in Form von topischer Chemotherapie bzw. Bestrahlung ist meist erforderlich. Das isolierte maligne Lymphom der Bindehaut wird möglichst exzisional biopsiert. War eine inzisionale Biopsie unumgänglich, sollte zusätzlich bestrahlt werden; in der Regel spricht das maligne Lymphom bereits auf relativ niedrige Bestrahlungsdosen sehr gut an, mit guter Prognose quoad vitam. Auch aggressivere Formen, wie das diffus großzellige B‑Zell-Lymphom oder das Mantelzelllymphom, müssen ebenfalls schon in frühen Stadien systemisch behandelt werden.

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Literatur
Über diesen Artikel

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