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06.09.2017 | CME | Ausgabe 5/2017

Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie 5/2017

Kutane Lyme-Borreliose

Fallstricke der serologischen Diagnostik

Zeitschrift:
Zentralblatt für Arbeitsmedizin, Arbeitsschutz und Ergonomie > Ausgabe 5/2017
Autoren:
Dr. M. Glatz, Prim. Univ.-Doz. Dr. R. R. Müllegger
Wichtige Hinweise

Redaktion

D.A. Groneberg, Frankfurt am Main
V. Harth, Hamburg
Erstveröffentlichung in Der Hautarzt (2017) 68:329–339. doi:10.​1007/​s00105-017-3952-1. Die Teilnahme an der zertifizierten Fortbildung ist nur einmal möglich.

Zusammenfassung

Die Serologie, also die Bestimmung von IgM- und IgG-Antikörpern gegen Borrelia burgdorferi sensu lato im Serum, ist die am häufigsten verwendete Labormethode zur Diagnose kutaner Manifestationen der Lyme-Borreliose. Dafür wird in einem ersten Schritt ein sensitiver ELISA verwendet. Ein positives oder grenzwertiges ELISA-Resultat muss in einem zweiten Schritt mit einem spezifischen Immunoblot bestätigt werden. Damit hat die Serologie eine Sensitivität von 80–95 %. Die Diagnose eines typischen Erythema migrans wird klinisch gestellt. Die Serologie kommt nur bei atypischen Erythemata migrantia zur Anwendung. Dagegen ist die Serologie in der Diagnostik des Borrelienlymphozytoms oder der Acrodermatitis chronica atrophicans eine obligatorische Komponente. Eine positive Serologie kann auch nach erfolgreicher Therapie persistieren und ist keine Indikation für eine prolongierte antibiotische Therapie, wenn keine Symptome einer Lyme-Borreliose vorliegen.

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