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02.11.2020 | Onlineartikel

Aktinische Keratosen

Lasertherapie: Nachbehandlung mit Dexpanthenol-haltiger Salbe

Die aktinische Keratose ist eine präkanzerogene Hautläsion, zu deren Therapie unter anderem ablative Laserverfahren – beispielsweise CO2-Laser – eingesetzt werden [1]. Aktuelle Studiendaten zeigen, dass zur Nachbehandlung der laserinduzierten Hautwunden den Patienten Bepanthen® Wund- und Heilsalbe empfohlen werden sollte [2].

Derzeit werden in Deutschland etwa 1,7 Millionen Menschen aufgrund einer aktinischen Keratose (weißer Hautkrebs) behandelt. Man geht davon aus, dass diese Zahl in den nächsten Jahren entsprechend der demografischen Entwicklung weiter steigen wird [1].

Hintergrund einer aktinischen Keratose (auch aktinische Präkanzerose genannt) ist sehr oft eine chronische UV-Exposition (insbesondere UV-B) – der Zusammenhang von kumulativer UV-Dosis und dem Auftreten der Läsionen gilt als belegt. Dabei induziert die Strahlung eine Mutation des Tumorsuppressorgens p53, was als ursächlich für das Entstehen von aktinischen Keratosen angesehen wird. Weitere Risikofaktoren für eine aktinische Keratose sind ein heller Hauttyp, Immunsuppression sowie ein höheres Alter. Ein deutlich gesteigertes Risiko für aktinische Keratosen haben darüber hinaus organtransplantierte Patienten [1].

Zur Behandlung aktinischer Keratosen stehen zahlreiche Optionen zur Verfügung. „Die Auswahl einer bestimmten Therapieoption erfolgt entsprechend den individuellen Bedürfnissen des Patienten und hängt unter anderem von der Anzahl an Läsionen, deren Lokalisation und Invasionstiefe, dem Alter des Patienten, seinen eventuellen Grunderkrankungen sowie den kosmetischen Erwartungen ab“ [1], betont die niedergelassene Dermatologin Heike Heise, Düsseldorf.

Hoher Stellenwert von CO2-Lasern bei der Therapie der Präkanzerosen

„Zur Therapie der aktinischen Keratose stehen der aktuellen Leitlinie zufolge eine Reihe an Interventionsmöglichkeiten zur Verfügung, die in der klinischen Praxis häufig kombiniert werden“, so Professor Dr. Jens-Malte Baron, Aachen, und ergänzte: „Die Behandlung mit ablativen Laserverfahren – beispielsweise mit einem CO2-Laser – empfiehlt sich für einzelne oder multiple Läsionen der aktinischen Keratose (Grad I-III nach Olsen) sowie bei Feldkanzerisierung immunkompetenter Patienten [1].“ 

Studiendaten sprechen für Wund- und Heilsalbe

Ob die Nachbehandlung der laserinduzierten Hautwunden mit Bepanthen® Wund- und Heilsalbe den Heilungsprozess beschleunigt, untersuchte eine aktuelle Studie: In der Untersuchung wurde die lichtgeschädigte Haut der Patienten mit einem ablativen CO2-Laser abgetragen. Anschließend behandelten die Teilnehmer die entstandene Läsion mit Bepanthen® Wund- und Heilsalbe oder Vaseline, der aktuellen Empfehlung des Laserherstellers. In den ersten Tagen nach dem Eingriff fiel die Messung des relativen Wunddurchmessers unter der Wund- und Heilsalbe signifikant günstiger aus als unter Vaseline (siehe Abb. 1). Dies galt auch für die visuellen Beurteilungen der Wunde durch den Arzt sowie die kosmetische Beurteilung durch Arzt und Patient [2].

Baron hob hervor: „Die Studie mit Bepanthen® Wund- und Heilsalbe zeigt, dass Dexpanthenol-haltige Salben insbesondere, wenn sie direkt nach der abtragenden Behandlung beispielsweise mit einem CO2-Laser angewendet werden, die Wundheilung beschleunigen und antientzündlich wirken können.“

Diese Ergebnisse stehen im Einklang mit Daten einer Untersuchung mit einem humanen 3D-Hautmodell, das laserinduzierte Hautwunden aufwies: Die topische Behandlung des Modells mit Dexpanthenol-haltigen Emulsionen führte im Vergleich zu Vaseline zu einer Verbesserung des Wundverschlusses [3].

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe auch nach photodynamischer Therapie in Kombination mit Lasersystem

Bei der Behandlung von aktinischen Keratosen wird aktuell oft eine Laserbehandlung mit einer anschließenden photodynamischen Therapie verknüpft (LIFT- PDT).  Bei diesem Verfahren wird die Aufnahme eines Wirkstoffs durch die Hautbarriere mittels einer fraktionierten ablativen Laserbehandlung mit einem Er:YAG oder CO2-Laser erhöht und das Areal anschließend mit Licht einer bestimmten Wellenlänge oder Tageslicht bestrahlt. „Auch nach einer photodynamischen Therapie legen wir unseren Patienten die Anwendung von Bepanthen® Wund- und Heilsalbe nahe, um die Wundheilung der kleinen, oberflächlichen Wunden zu unterstützen. Eine kleine Umfrage unter Patienten unserer Praxis zeigte, dass damit die Rötung des behandelten Areals schneller zurückging, weniger Schmerzen auftraten und sich die Krusten schneller ablösten“, so Heise.

Darauf kommt es an: Dexpanthenol und ein atmungsaktiver Salbenfilm

Bepanthen® Wund- und Heilsalbe enthält 5% Dexpanthenol, den stabilen Alkohol der Pantothensäure, einer Komponente des Coenzyms A. Dieses Coenzym ist essenziell für die Aufrechterhaltung einer normalen epithelialen Funktion und Homöostase. Dexpanthenol dringt gut in die Haut ein, hilft bei der Stabilisierung der Hautbarrierefunktion und stimuliert die Hautregeneration. Aber nicht nur Dexpanthenol ist entscheidend, sondern auch die Formulierung des topischen Arzneimittels: Der „atmungsaktive“ Salbenfilm, den die Bepanthen® Wund- und Heilsalbe auf der Haut bildet, ermöglicht den Austausch von Gasen, wie Wasserdampf und vermeidet einen okklusiven Effekt.

Literatur

[1] S3-Leitlinie Aktinische Keratose und Plattenepithelkarzinom der Haut, Juni 2019, https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/032-022OLl_S3_Aktinische_Keratosen-Plattenepithelkarzinom-PEK_2019-07.pdf
[2] Heise R et al., Cutan Ocul Toxicol 2019 Sep;38(3):274-278
[3] Marquardt Y et al., Laser Surg Med 2015;47:257-265

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