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08.02.2017 | Lymphgefäße | Übersichten | Ausgabe 7/2017

Der Chirurg 7/2017

Management von Lymphfisteln in der Leistenregion aus chirurgischer Sicht

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 7/2017
Autoren:
Dr. med. B. Juntermanns, A. E. Cyrek, J. Bernheim, J. N. Hoffmann

Zusammenfassung

Hintergrund

Postoperativ auftretende Lymphfisteln der Leistenregion stellen eine ernstzunehmende Komplikation dar. Diese Fisteln führen zu einer Steigerung der Morbidität und können lokale sowie auch aufsteigende Infektionen unterhalten. Die Therapie dieser Komplikation reicht von konservativen Maßnahmen wie Kompressionsverband und Bettruhe bis zur operativen Therapie mittels Lymphfisteldetektion und Ligatur, VAC-Pumpentherapie bis hin zur Muskellappenplastik. Diese Arbeit gibt eine Übersicht über eine Auswahl an Therapiemöglichkeiten.

Material und Methode

Anhand aktueller Literaturrecherche mittels Pubmed wurde eine Auswahl an etwaigen Therapieverfahren identifiziert und beschrieben.

Ergebnisse

Die vorgestellten konservativen Maßnahmen haben nach wie vor ihren Stellenwert. Es wird eine Auswahl sicherer und effektiver interventioneller und operativer Therapieverfahren vorgestellt.

Schlussfolgerungen

Bei der Indikation zur interventionellen bzw. operativen Therapie steht eine Auswahl sicherer und effektiver Therapiealternativen zur Verfügung, die den Krankenhausaufenthalt signifikant verkürzen können. Die Therapie mittels lokaler Muskellappenplastiken hat ihren Stellenwert als Ultima Ratio in der Versorgung von Protheseninfekten in der Leiste vom Typ Szilagyi III und sollte bei Bedarf angewandt werden.

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