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28.11.2013 | Pharmaforum | Ausgabe 11/2013

Im Fokus Onkologie 11/2013

Metastasiertes Kolorektalkarzinom (mCRC): RAS-Mutationsstatus früh bestimmen

Zeitschrift:
Im Fokus Onkologie > Ausgabe 11/2013
Autor:
Annemarie Musch
_ Die upfront-Bestimmung des RAS-Mutationsstatus (KRAS und NRAS) scheint bei Patienten mit mCRC dringend empfehlenswert, schlussfolgerte Volker Heinemann, München. Denn Patienten mit RAS-Wildtyp (WT)-Tumor haben den aktuellen FIRE-3-Daten zufolge einen klinisch relevanten Überlebensvorteil, wenn sie in der Erstlinientherapie Cetuximab erhalten. Eine erweiterte RAS-Mutationsanalyse, bei der neben dem bislang auf Mutationen untersuchten Exon 2 des KRAS-Gens auch Exon 3 und 4 sowie die Exons 2, 3 und 4 des NRAS-Gens berücksichtigt werden, kann den Einsatz von EGFR (Epidermal Growth Factor Receptor)-Antikörpern weiter optimieren: In der erweiterten Analyse der FIRE-3-Daten war der Nutzen der Cetuximab-Kombination bei Patienten mit selektiertem RAS-WT-Tumor besonders groß. Das mediane Gesamtüberleben betrug im Cetuximab-Arm 33,1 Monate, im Bevacizumab-Arm 25,6 (p = 0,011) [Stintzing et al. ECC 2013: LBA3506)]. Auch in dieser Analyse unterschieden sich wie schon in der ersten Auswertung Gesamtansprechen und progressionsfreies Überleben nicht signifikant (65,5 vs. 59,6 %; p = 0,32 bzw. median 10,4 vs. 10,2 Monate; p = 0,54). ...

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Literatur
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