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13.02.2019 | Aktuelles Thema | Ausgabe 6/2019

Der Chirurg 6/2019

Modellgestützte Therapie in der Chirurgie

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 6/2019
Autoren:
Dr. med. T. Vogel, N. Kohn, D. Ostler, N. Marahrens, N. Samm, A. Jell, M. Kranzfelder, D. Wilhelm, H. Friess, H. Feußner

Zusammenfassung

Hintergrund

Das „magische Dreieck“ in der Chirurgie und anderen Fächern besteht aus der Forderung nach immer schonenderen Therapieformen, gleichzeitiger Kostenreduktion und dem prinzipiellen Primat der Verbesserung der Ergebnisqualität. Die Digitalisierung der Medizin bietet hierbei, auch im Sinne der „Chirurgie 4.0“, eine aussichtsreiche Chance, dem gerecht zu werden. Ziel ist hier die Schaffung einer kognitiven, kollaborativen Diagnose- und Therapieumgebung zur Unterstützung des Chirurgen.

Methode

Die Modellbildung bildet im Sinne eines „Theoriegebäudes“ für Analyse und Planung den Grundpfeiler einer modernen Therapieplanung. Hier soll vor allem zwischen Patientenmodell und Behandlungsmodell unterschieden werden. Auch der Ablauf der eigentlichen chirurgischen Behandlung kann modelliert werden: Prinzipiell ist es möglich, den Verlauf einer Operation so feingranular zu beschreiben, dass der Operationsablauf bis auf den einzelnen Einsatz einer Pinzette abgebildet und nachvollzogen werden kann. In Grundzügen ist dies bereits jetzt schon verwirklicht. Auch sog. „neuronale Netze“ eröffnen völlig neue Formen des Erkenntnisgewinns, des maschinellen Lernens und der flexiblen Reaktion auf alle fast nur denkbaren Möglichkeiten in hochkomplexen Abläufen.

Schlussfolgerung

„Digitalisierung“ stellt eine notwendige Entwicklung in der Chirurgie dar. Sie bietet nicht nur unzählige Möglichkeiten der Unterstützung des Chirurgen in seinem Tätigkeitsfeld, sondern auch die Chance der exakteren Datenerfassung im Hinblick auf die akademische Chirurgie. Die Modellbildung ist hierbei unverzichtbarer Bestandteil und muss hierzu stringent durchgeführt und weiterentwickelt werden.

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