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21.09.2021 | Molekular- und Tumorbiologie | CME | Ausgabe 10/2021

Der Urologe 10/2021

Molekulare Diagnostik des Harnblasenkarzinoms – praktische Auswirkungen

Zeitschrift:
Der Urologe > Ausgabe 10/2021
Autoren:
Gerald B. Schulz, Christian G. Stief, Matthias Saar, Thomas-Alexander Vögeli, Tilman Todenhöfer, Ruth Knüchel, Univ.-Prof. Dr. Dr. Nadine T. Gaisa
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Wissenschaftliche Leitung

M.-O. Grimm, Jena
A. Gross, Hamburg
L.-M. Krabbe, Münster
C.-G. Stief, München
in Zusammenarbeit mit
der Akademie
der Deutschen Urologen
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Zusammenfassung

Beim Harnblasenkarzinom wird zukünftig die Präzisionsmedizin mit spezifischen molekularen Therapien eine wichtige Rolle spielen. Dies umfasst sowohl Einzelgenveränderungen (z. B. FGFR3) als auch Multigenanalysen bei austherapierten Patienten, seltenen Karzinomsubtypen und ungewöhnlichen Verläufen. Die Analysen können am formalinfixierten Patientenmaterial durchgeführt werden und sollten im Rahmen eines molekularen Tumorboards interdisziplinär diskutiert werden, um Patienten entweder spezifischen Therapien zuzuführen, diese in Studien einzuschleusen oder Empfehlungen für Härtefallprogramme und individuelle Heilversuche aussprechen zu können. Die Vergütung der molekularen Diagnostik ist dabei überwiegend für den ambulanten Bereich in Deutschland gut abgebildet. Die Übernahme der Therapiekosten muss dabei jedoch aktuell bei den Kostenträgern begründet beantragt werden.

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