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01.11.2016 | Industrieforum | Ausgabe 11/2016

DNP - Der Neurologe und Psychiater 11/2016

MS-Therapie: Blockade autoreaktiver T-Zellen über den Interleukin-2-Signalweg

Zeitschrift:
DNP - Der Neurologe & Psychiater > Ausgabe 11/2016
Autor:
Dr. Gunter Freese
_ Mit der Zulassung von Daclizumab (Zinbryta®) steht seit Kurzem ein neuer Antikörper zur Behandlung der schubförmigen Multiplen Sklerose bei erwachsenen Patienten zur Verfügung. Der humanisierte monoklonale IgG1-Antikörper bindet an CD25, die α-Untereinheit des hochaffinen Interleukin-2-Rezeptors, die auf aktivierten T-Zellen exprimiert wird. Er verhindert die Bindung von Interleukin-2 (IL-2) und blockiert dadurch vermutlich die Aktivierung autoreaktiver T-Zellen, die ein Hauptverursacher der Entzündungen im zentralen Nervensystem von Menschen mit MS sind. Ein weiterer Effekt dieser Modulation des IL-2-Signalwegs ist eine indirekte Stimulation und Expansion der immunregulatorischen CD56bright-NK-Zellen, die selektiv die Anzahl aktivierter T-Zellen verringern können [Wiendl H et al. Nat Rev Neurol 2013; 9: 394–404]. ...

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