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22.11.2018 | NSCLC | Leitthema | Ausgabe 12/2018

Der Onkologe 12/2018

Aktueller Stand der Diagnostik und Therapie des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) im Stadium III

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 12/2018
Autoren:
Dr. Wilfried E. E. Eberhardt, Martin Stuschke, Clemens Aigner, Michael Pogorzelski

Zusammenfassung

Basierend auf der ausgeprägten Heterogenität der Patientengruppen im Stadium III des nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms („non-small-cell lung cancer“, NSCLC) – trotz der etwas differenzierteren neuen 8. Stadieneinteilung der Union Internationale Contre le Cancer (UICC)/International Association for the Study of Lung Cancer (IASLC) – wird eine zunehmend individualisierte Therapie dieser Patienten notwendig. Die initiale interdisziplinäre Einschätzung der Operabilität ist ein wesentlicher Faktor für die Therapieselektion. Die kombinierte simultane Chemostrahlentherapie bleibt für die Mehrzahl der Patienten im Stadium III die Standardbehandlung. Dieser Behandlung sollte sich aber – basierend auf den eindeutig und klinisch relevant positiven Ergebnissen der PACIFIC-Studie – eine konsolidierende Behandlung mit Durvalumab über 12 Monate bei positiver PD-L1-Expression im Tumor anschließen. Für die interdisziplinär als potenziell operabel eingeschätzten Patienten werden weiter multimodale Behandlungsprotokolle unter Einschluss der Operation den Standard darstellen. Aufgrund der positiven Datenlage für die Immuntherapie beim NSCLC in der Gruppe der inoperablen Patienten ergeben sich nun zwangsläufig auch in den lokal begrenzten Stadien hochrelevante Chancen für eine Integration der Checkpointinhibition in den Therapiealgorithmus, welche zukünftig detailliert im Rahmen von prospektiven klinischen Studien analysiert werden sollten.

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Literatur
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