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26.10.2018 | NSCLC | Leitthema | Ausgabe 12/2018

Der Onkologe 12/2018

Medikamentöse Therapie des metastasierten oder rezidivierten mutationsnegativen NSCLC

Zeitschrift:
Der Onkologe > Ausgabe 12/2018
Autor:
Dr. Achim Rittmeyer

Zusammenfassung

Hintergrund

Die Behandlung des metastasierten nichtkleinzelligen Lungenkarzinoms (NSCLC) ohne behandelbare Treibermutation hat sich in den vergangenen Jahren insbesondere durch die Einführung der Immuncheckpointinhibitoren (ICI) rasch verändert.

Ziel

Ein kurzer historischer Abriss sowie der aktuelle Stand der Behandlung des NSCLC Stadium IV sollen knapp zusammengefasst werden.

Material und Methoden

Eine selektive Literaturrecherche der Datenbank Pubmed wurde durchgeführt. Suchbegriffe: NSCLC stage IV, checkpointinhibitors, chemotherapy.

Schlussfolgerung

Immuncheckpointinhibitoren wurden zunächst in der Zweitlinientherapie eingeführt, weil sie sich in mehreren großen Phase-III-Studien einer Standard-Docetaxel-Therapie als deutlich überlegen erwiesen hatten. Mittlerweile wird Pembrolizumab als Standard-Erstlinientherapie bei hoher Programmed-death-ligand-1(PD-L1)-Expression (Tumor Proportion Score [TPS] > 50 %) eingesetzt. In mehreren Phase-III-Studien hat sich eine Kombination mit ICI und Chemotherapie in der Erstlinientherapie einer Standardchemotherapie als überlegen erwiesen. Zulassungen für die Kombinationserstlinientherapie liegen für das nichtsquamöse NSCLC (nsNSCLC) bereits vor und weitere Zulassungen sind zu erwarten. Erst seit Einführung der ICI lässt sich bei einem Teil der Patienten mit metastasiertem NSCLC ein Langzeitüberleben von 3 Jahren und mehr erzielen.

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Literatur
Über diesen Artikel

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