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23.11.2016 | Chirurgie und Ökonomie | Ausgabe 1/2017

Der Chirurg 1/2017

Ökonomische Aspekte der onkologischen Ösophaguschirurgie

Zentralisierung ist essenziell

Zeitschrift:
Der Chirurg > Ausgabe 1/2017
Autoren:
N. von Dercks, Prof. Dr. I. Gockel, M. Mehdorn, D. Lorenz

Zusammenfassung

Die Inzidenz des Ösophaguskarzinoms ist in Deutschland in den letzten Jahren steigend. Ziel der vorliegenden Arbeit ist die Diskussion der ökonomischen Aspekte der onkologischen Ösophaguschirurgie im deutschen DRG-System mit Fokus auf den Zusammenhang zwischen Mindestmengengrenzen und Ergebnisqualität sowie Kosten. Die Marge der DRG G03A ist gering und wird schnell aufgezehrt, wenn Komplikationen den postoperativen Verlauf bestimmen. Eine aktuelle Analyse der deutschen Krankenhausabrechnungsdaten konnte einen signifikanten Unterschied der Klinikletalität zwischen Kliniken mit und ohne Erreichen der Mindestmengen der Ösophagektomie belegen. US-amerikanische Daten zeigen, dass neben patientenrelevanten Parametern das Fallvolumen des Chirurgen relevant für die Kosten der Behandlung ist. Derartige kostenbezogene Analysen liegen in Deutschland derzeit nicht vor. Zukünftig erstrebenswert ist die wissenschaftliche Validierung belastbarer Mindestmengengrenzen für die onkologische Ösophagusresektion.

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