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12.11.2019 | Osteoporose | Leitthema | Ausgabe 1/2020

Der Gynäkologe 1/2020

Prävention und Therapie der postmenopausalen Osteoporose

Rolle der Hormonersatztherapie

Zeitschrift:
Der Gynäkologe > Ausgabe 1/2020
Autoren:
Dr. Friederike Thomasius, Prof. Dr. Peyman Hadji
Wichtige Hinweise

Redaktion

O. Ortmann, Regensburg

Zusammenfassung

Osteoporose ist häufig und verläuft chronisch. Die Lebenszeitwahrscheinlichkeit einer 50-jährigen Frau, eine Osteoporose bezogene Fraktur zu erleiden, beträgt mehr als 50 %. Etwa 7,8 Mio. Osteoporosepatienten leben allein in Deutschland, 4‑mal mehr Frauen als Männer. Ist das Frakturrisiko bereits im Alter von 50 Jahren signifikant erhöht, so wird dies moduliert, aber, bis auf nur wenige Ausnahmen, nicht geheilt werden können. Aus diesem Grunde stellen sich die Frage einer Osteoporose-Sequenztherapie und hierbei die Frage nach der Rolle der Hormonersatztherapie (HRT) zur Prävention und Therapie der postmenopausalen Osteoporose. Anhand der S3-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie der Osteoporose bei postmenopausalen Frauen (federführende Fachgesellschaft Dachverband Osteologie DVO e. V.) und der S3-Leitlinie Peri- und Postmenopause-Diagnostik und Interventionen (federführende Fachgesellschaft Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe DGGG e. V.) soll der Stellenwert der HRT in der Prävention und Therapie der postmenopausalen Osteoporose evidenzbasiert betrachtet werden.

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