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14.01.2021 | Pädiatrische Augenheilkunde | CME | Ausgabe 2/2021

Der Ophthalmologe 2/2021

MDVI-Patienten – „multiply disabled, visually impaired“

Zur Situation von Kind, Eltern und Augenarzt bei mehrfachbehinderten, sehgeschädigten Kindern

Zeitschrift:
Der Ophthalmologe > Ausgabe 2/2021
Autoren:
Prof. Dr. Barbara Käsmann-Kellner, Berthold Seitz
zum Fragebogen im Kurs
Wichtige Hinweise

Wissenschaftliche Leitung

F. Grehn, Würzburg

Unter ständiger Mitarbeit von:

H. Helbig, Regensburg
W.A. Lagrèze, Freiburg
U. Pleyer, Berlin
B. Seitz, Homburg/Saar

Zusammenfassung

Die funktionale visuelle Wahrnehmung trägt zur Entwicklung des Kindes wesentlich bei und besteht aus weit mehr als nur der Sehschärfe und dem Gesichtsfeld. Sie umfasst die kognitive Betrachtung und Bewertung der Stimuli und läuft über die temporale und die parietale Bahn visueller Verarbeitung. CVI („central visual impairment“) betrifft in der Regel sonst gesunde Kinder mit oft gutem Optotypenvisus, während bei MDVI („multiply disabled visually impaired“) eine Sehbehinderung und Mehrfachbehinderung obligat sind. Bei MDVI kann eine okulär und/oder zentral bedingte Sehbehinderung vorliegen. Die Untersuchung von MDVI-Patienten stellt den Augenarzt vor hohe Herausforderungen, hier sollten auch reflektorisch mitbestimmte Testverfahren angewendet werden. Insbesondere ist auf Refraktion und Akkommodation zu achten. Die okuläre Hauptdiagnose bei MDVI ist die Optikusatrophie, bei den allgemeinen Diagnosen dominiert der Zustand nach Frühgeburt, oft in Kombination mit Spastik und Epilepsie. Frühförderung ist wesentlich und ist unabhängig von den zugrunde liegenden Diagnosen.

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