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23.05.2019 | Leitthema | Ausgabe 2/2019

Trauma und Berufskrankheit 2/2019

Proximale Femurfraktur

Zeitschrift:
Trauma und Berufskrankheit > Ausgabe 2/2019
Autoren:
Dr. med. T. Klopfer, Dr. med. P. Hemmann, Dr. med. A. J. Schreiner, Prof. Dr. med. C. Bahrs

Zusammenfassung

Die proximale Femurfraktur gehört zu den häufigsten Frakturen v. a. der älteren Bevölkerungsgruppen. Aufgrund steigender Lebenserwartung sowie damit verbundener Morbidität steigt auch die Inzidenz dieser Frakturen. Damit eine zügige Remobilisierung und damit verbunden eine gesenkte Mortalität erreicht werden kann, sind eine klare Diagnosestellung mit Erkennung evtl. Fallstricke, eine zeitnahe und stabile operative Therapie sowie ein interdisziplinäres perioperatives Management erforderlich. Dem Operateur steht eine Vielzahl an möglichen Implantaten zur Auswahl. Diese sollten im Detail gekannt und passend zur Frakturform gewählt werden. Da aber trotz optimaler Implantate und Operationstechniken die Mortalitätsrate im kurzfristigen Verlauf äußerst hoch ist, muss auch ein spezielles Augenmerk auf eine sorgsame Überleitung in die poststationäre Behandlung gerichtet werden und v. a. eine evtl. zugrunde liegende Ursache weiter abgeklärt werden.

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