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PSA-Screening

Fraktur nach Sturz bei geriatrischem Patient: Ein uroonkologischer Fall

Computertomographie (CT) Becken, axial. Erheblich vergrößerte Prostata ( B), eine Infiltration der Harnblase ( A) ist anzunehmen.

Ein 87-jähriger, demenzieller Patient wird vom Rettungsdienst aufgrund immobilisierender Schmerzen in der linken Hüfte in die Notaufnahme eingeliefert. Er sei zuvor bei der Aufnahme in eine Tagespflege gestürzt. Eine Computertomographie des Beckens zeigt eine extrem vergrößerte Prostata, außerdem ist der PSA-Wert exorbitant erhöht.

Active Surveillance – viel Sicherheit, wenig Rekrutierung

Arzt klärt urologischen Patient auf

In Deutschland herrscht noch immer anhaltende Zurückhaltung und Skepsis, wenn es um die Active Surveillance bei Prostatakarzinomen geht. Es werden noch immer etwa 70% der Patienten mit Very-low-risk-Tumoren invasiv versorgt. Ist nun sogar eine Ausdehnung der Indikation auf das intermediäre Risiko sinnvoll? Das wird in dieser Übersichtsarbeit überprüft.

Ob Männer an ihrem Prostatakrebs sterben, hängt an der Tumorlast

Multiparametrisches Magnetresonanztomogramm eines 61-jährigen Patienten mit einem PSA-Wert von 5,9 ng/ml

Die Mortalität von Männern mit kastrationsresistentem Prostatakarzinom hängt wesentlich von zwei Faktoren ab, die mit der Tumorlast assoziiert sind: dem PSA-Wert zum Zeitpunkt des Resistenzeintritts und der PSA-Verdopplungszeit.

Was hat sich geändert?

Aktualisierte S3-Leitlinie Prostatakarzinom

Prostatakarzinom

Mit der S3-Leitlinie Prostatakarzinom wurde die "urologische Bibel" einer weiteren Anpassung unterzogen. Im Interview erklärt Leitlinien-Mitautor Prof. Axel Heidenreich die zentralen Änderungen und die daraus resultierenden neuen Empfehlungen für die Praxis. 

Risiko-Score plus MRT verbessert Prostatascreening

MRT der Prostata

Wird der Risiko-Score Stockholm3 mit einer MRT-Diagnostik kombiniert, können Ärzte Männern im Vergleich zum üblichen PSA-Screening rund die Hälfte der Biopsien ersparen, ohne relevante Tumoren häufiger zu übersehen.

CME-Fortbildungsartikel

13.10.2021 | Prostatakarzinom | CME | Ausgabe 6/2021

CME: Das lokalisierte Prostatakarzinom korrekt befunden

Nach Lektüre des CME-Kurs können Sie die Neuerungen des Gleason-Gradings anwenden, immunhistochemische Zusatzuntersuchungen adäquat bewerten und die klinische Bedeutung der verschiedenen Befunde der Prostatastanzbiopsie im Hinblick auf Therapie und Prognose erfassen.

19.08.2020 | PSA-Screening | CME | Ausgabe 11/2020

CME: Aktive Überwachung des Prostatakarzinoms

Die aktive Überwachung kann für Männer mit einem lokalisierten Prostatakarzinom und geringem Risiko eine Therapieoption sein. Der Beitrag gibt einen Überblick zur Risikoklassifizierung, zur Überwachung der unterschiedlichen Patientenkollektive und den weiteren Therapiemöglichkeiten (Operation oder Bestrahlung).

02.05.2019 | PSA-Screening | CME | Ausgabe 5/2019

CME: PSA-Anstieg nach definitiver Therapie

Nach definitiver kurativ intendierter Therapie kommt es bei einem Teil der Patienten mit Prostatakarzinom zu einem biochemischen Rezidiv. Wie diese Rezidive detektiert werden können, der Stellenwert der PSMA-PET/CT und aktuelle Therapieansätze werden in diesem Artikel besprochen.

Nachrichten

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Kasuistiken

02.11.2021 | Diagnostik in der Onkologie | Bild und Fall

Fraktur nach Sturz bei geriatrischem Patient: Ein uroonkologischer Fall

Ein 87-jähriger, demenzieller Patient wird vom Rettungsdienst aufgrund immobilisierender Schmerzen in der linken Hüfte in die Notaufnahme eingeliefert. Er sei zuvor bei der Aufnahme in eine Tagespflege gestürzt. Eine Computertomographie des Beckens zeigt eine extrem vergrößerte Prostata, außerdem ist der PSA-Wert exorbitant erhöht.

06.06.2016 | Tumoren des Urogenitaltraktes | Kasuistiken | Ausgabe 1/2017

Ungewöhnliche Manifestation eines Prostatakarzinoms

Wir stellen den Fall eines 81-jährigen Patienten mit einem langjährig bekannten Prostatakarzinom vor. In den letzten Monaten kam es zum biochemischen Rezidiv. 

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07.11.2021 | PSA-Screening | Fortbildung | Ausgabe 11/2021

Warum die PSA-Wert-Bestimmung erstattungswürdig ist

Nach wie vor ist die PSA-Wert-Bestimmung keine Kassenleistung – die Begründung dieser Entscheidung ist jedoch wenig überzeugend. Neben dem Risiko der Überdiagnostik sollten nämlich auch die Gefahren ausgebliebener Früherkennung bedacht werden.

Autoren:
PD. Dr. med. Niklas Westhoff, Prof. Dr. med. Maurice Stephan Michel

26.05.2021 | Prostatakarzinom | Topic | Ausgabe 6/2021

Metastasiertes Prostatakarzinom – aktuelle Therapien kennen und einsetzen

Die Substanzauswahl beim metastasierten Prostatakarzinom ist vielfältig. In welcher Situation welche Therapie angeraten ist, wie Sie dabei Nebenwirkungen minimieren und durch gekonnten Einsatz von Kombinationen die Prognose verbessern, erfahren Sie im Beitrag. Zudem folgt ein Ausblick auf künftige Therapieoptionen.

Autoren:
F. Sehn, A. S. Merseburger, G. von Amsberg

29.04.2021 | Prostatakarzinom | Originalien | Ausgabe 10/2021

Active Surveillance – viel Sicherheit, wenig Rekrutierung

Ist eine Ausdehnung der Indikation auf das intermediäre Risiko möglich?

In Deutschland herrscht noch immer anhaltende Zurückhaltung und Skepsis, wenn es um die Active Surveillance bei Prostatakarzinomen geht. Es werden noch immer etwa 70% der Patienten mit Very-low-risk-Tumoren invasiv versorgt. Ist nun sogar eine Ausdehnung der Indikation auf das intermediäre Risiko sinnvoll? Das wird in dieser Übersichtsarbeit überprüft.

Autoren:
Prof. Dr. Lothar Weißbach, Edith A. Boedefeld, Jan Herden

21.04.2021 | PSA-Screening | Leitthema | Ausgabe 5/2021

Intelligente Prostatakarzinomfrüherkennung 2021 – mehr Nutzen als Schaden

Die PSA-Bestimmung ist die Basis der Früherkennung des Prostatakarzinoms. Da mit einer frühzeitigen Erkennung klinisch signifikanter Karzinome aber auch eine Überdiagnostik und -therapie nicht-signifikanter Karzinome mit nachfolgenden therapieassoziierten Nebenwirkungen einhergehen kann, muss die moderne Früherkennung individualisiert und risikoadaptiert erfolgen.

Autoren:
PD Dr. N. Westhoff, J. von Hardenberg, M.-S. Michel

31.03.2021 | PSA-Screening | Leitthema | Ausgabe 5/2021

PSA-basiertes Prostatakrebs-Screening – besser risikoadaptiert?

Zwar reduziert ein populationsbasiertes PSA-Screening die Sterblichkeit aufgrund von Prostatakarzinomen, aber es führt auch zu Überdiagnosen und unnötigen Behandlungen. Diesem Dilemma hat sich die PROBASE-Studie angenommen und untersucht, ob ein risikoadaptiertes Testen das Screening verbessert. Die Screening-Untersuchungen werden an Alter und Basis-PSA angepasst.

Autoren:
Dr. R. Al-Monajjed, C. Arsov, P Albers

14.01.2021 | Uroradiologie | Fortbildung | Ausgabe 1/2021

Mit multiparametrischer MRT Prostatakarzinome aufspüren

Mit der multiparametrischen Magnetresonanztomografie der Prostata nimmt die Radiologie in der Prostatakarzinomdiagnostik eine immer wichtigere Rolle ein. In diesem Beitrag werden die technischen Grundlagen und die wissenschaftliche Evidenz dieser Technik vermittelt und anhand zweier repräsentativer klinischer Fallbeispiele veranschaulicht.

Autor:
Prof. Dr. med. Anno Graser

24.09.2020 | PSA-Screening | FB_Schwerpunkt-Übersicht | Ausgabe 16/2020

PSA-Test: Sinn oder Unsinn?

Urologie

Im Falle eines Prostatakarzinoms ist die Erhöhung des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) meist der einzige Hinweis auf die Erkrankung im kurativen Stadium. Die Interpretation des PSA-Wertes birgt jedoch die Gefahr der Übertherapie und wird bis heute kontrovers diskutiert.

Autoren:
Dr. med. Michael Chaloupka, Dr. med. Alexander Kretschmer, Prof. Dr. med. Christian G. Stief, Maria Apfelbeck
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Primärdiagnostik beim Prostatakarzinom

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