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5. Primärstaging des Prostatakarzinoms

Erschienen in:

Zusammenfassung

Es werden die Prostatakarzinommanifestationen in den verschiedenen zonalen Drüsenanteilen sowie dessen Multifokalität, Differenzialdiagnosen, Pitfalls und morphologische Charakteristika dargestellt. Die Karzinomstadien werden anhand der TNM-Klassifikation mit Bildbeispielen unter Einbeziehung der PI-RADS-V2-Kriterien referiert. Es erfolgt eine Bewertung der diagnostischen Genauigkeit der MRT für die Beurteilung eines extraprostatischen Wachstums. Zur Optimierung des Primärstagings stehen als nuklearmedizinische Verfahren die PET/CT mit 18F-Fluorid, 18F-Cholin sowie 18F-PSMA zur Verfügung. Die Fluorid-PET/CT kann die Skelettszintigrafie ersetzen und in ihrer Aussagekraft übertreffen. Mittels Cholin-PET/CT kann das Lymphknoten- und Metastasen-Staging des Prostatakarzinoms mit höherer Genauigkeit als mit CT und MRT erfolgen. Studien zu neu entwickelten PSMA-Tracern konnten eine deutliche Überlegenheit gegenüber der Cholin-PET/CT nachweisen. Die PSMA-PET/CT hat das Potenzial, sich zur Standarduntersuchungsmethode sowohl zur Primär- als auch zur Rezidivdiagnostik zu entwickeln.
Titel
Primärstaging des Prostatakarzinoms
Verfasst von
PD Dr. med. Tobias Franiel
Dr. med. Moritz Kasel-Seibert
Dr. med. Robert Drescher
Dr. med. Martin Freesmeyer
Copyright-Jahr
2017
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-662-50468-0_5
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Bildnachweise
Vortrag Renders/© Leo Pharma GmbH, Teaserbild Blutungsrisko managen bei Antikoagulation - Waage/© Leo Pharma GmbH, Vortrag Frankfurter Gerinnungssymposium/© LEO Pharma GmbH (Screenshot aus Vortrag), Thrombus und Patientin im Gespräch/© crevis / adobe.stock.com (Symbolbild mit Fotomodell)