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Anorexia nervosa im Kindes- und Jugendalter

Erschienen in:

Zusammenfassung

Die Anorexia nervosa im Kindes- und Jugendalter tritt deutlich häufiger bei Mädchen als bei Jungen auf und ist eine Erkrankung mit einer hohen Mortalität. Im Mittelpunkt stehen Untergewicht, Angst vor Gewichtszunahme, ständige Beschäftigung mit Themen wie Essen und Gewicht sowie eine Körperbildstörung. Unbehandelt besteht eine hohe Gefahr für eine Chronifizierung und zunehmende somatische Komplikationen. Im Mittelpunkt einer interdisziplinären Behandlung steht die Gewichtszunahme. Allein dadurch bessern sich auch viele weitere Symptome wie Depressivität und Zwanghaftigkeit. Mithilfe eines Essensplanes und begleiteten Essens kann eine normale Ernährung wieder erreicht werden. In der Therapie sollen bei Kindern und Jugendlichen die Eltern einbezogen und die Elternrolle gestärkt werden. Für die Familientherapie besteht derzeit die beste wissenschaftliche Evidenz. Derzeit gibt es keine zugelassene psychopharmakologische Behandlung der Anorexia nervosa.
Titel
Anorexia nervosa im Kindes- und Jugendalter
Verfasst von
Prof. Dr. med. Stefan Ehrlich, Ph.D.
Publikationsdatum
25.03.2021
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Monatsschrift Kinderheilkunde / Ausgabe 5/2021
Print ISSN: 0026-9298
Elektronische ISSN: 1433-0474
DOI
https://doi.org/10.1007/s00112-021-01144-6
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Bildnachweise
Mädchen im zerbrochene Spiegel/© Photographee.eu / stock.adobe.com (Symbolbild mit Fotomodell), CME App