Für die evidenzbasierte Sekundärprävention nach ischämischem Schlaganfall stehen zahlreiche Maßnahmen zur Verfügung. Medikamentös kommen unter anderem Thrombozytenfunktionshemmer als Mono- oder in Kombinationstherapie, orale Antikoagulanzien, Antihypertensiva und Cholesterin-senkende Medikamente zum Einsatz. Interventionell ist der Nutzen der Karotisendarteriektomie sowie — in speziellen Patientengruppen — der Stent-Einlage in die Karotis als auch der interventionelle Verschluss des offenen Foramen ovale gut belegt. Innovative Verfahren wie der Vorhofohrverschluss oder orale XI-Inhibitoren werden derzeit getestet.