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Erschienen in: Pädiatrie 6/2021

13.12.2021 | ADHS | Industrieforum

ADHS-Therapie kann den Schulabschluss retten

verfasst von: Dagmar Jäger-Becker

Erschienen in: Pädiatrie | Ausgabe 6/2021

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Auszug

Circa 3-5 % der Schüler bleiben der Schule wochen-, monate- oder sogar jahrelang fern und lassen sich auch durch Strafmaßnahmen nicht zu einem regulären Schulbesuch motivieren, erklärte Dr. Henrik Uebel-von Sandersleben, Oberarzt an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie Göttingen, auf einem Praxisworkshop von Medice. Laut Bildungsbericht 2018 bleiben circa 6 % eines jeden Schuljahrgangs ohne Schulabschluss. Das Schulschwänzen ist prognostisch mit einem erhöhten Risiko für soziale Probleme wie Schulversagen, Arbeitslosigkeit, Drogenabusus und Delinquenz verbunden. Die häufigsten Ursachen sind psychiatrische Diagnosen wie soziale Phobie, Trennungsangst, generalisierte Angst, Depression oder emotionale Störungen. Besonders bei emotionalen Störungen mit psychosomatischen Beschwerden ist die Schulvermeidung oft mit einer langen Geschichte von "Attest-Abusus" verbunden. Eine Vorstellung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie durch die Eltern erfolgt oft erst nach Bußgeldandrohung. …
Metadaten
Titel
ADHS-Therapie kann den Schulabschluss retten
verfasst von
Dagmar Jäger-Becker
Publikationsdatum
13.12.2021
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
Pädiatrie / Ausgabe 6/2021
Print ISSN: 1867-2132
Elektronische ISSN: 2196-6443
DOI
https://doi.org/10.1007/s15014-021-3909-9

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