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Paravasate – eine Alltagskomplikation?

Vermeiden und Therapieren

Erschienen in:

Zusammenfassung

Paravasate sind unerwünschte Nebenwirkungen von i.v.-Therapien, die es zu vermeiden gilt. Sie treten auch in der Onkologie regelmäßig auf und führen je nach Substanz und Region zu teils gravierenden Folgen bis zum Funktionsverlust einer Extremität. Die Auswirkungen hängen u. a. von der adäquaten zeitnahen Reaktion nach dem Ereignis ab. Besser ist es, das Auftreten von Paravasaten zu minimieren. Zur Prophylaxe gehört neben guter Aufklärung der Einsatz gut geschulten, erfahrenen Personals mit ausreichend Zeit, das vorab die Risikofaktoren des Patienten einschätzen kann und bei einem Paravasat besonnen erst die allgemeinen und dann die spezifischen Maßnahmen in die Wege leitet. Alle Utensilien für die Sofortmaßnahmen sollten in einem Set, dem „Paravasate-Set“, zusammengestellt und immer an der gleichen Stelle zur raschen Verfügbarkeit gelagert werden. Wichtig ist, Differenzialdiagnosen zu erwägen. Eine gute (Foto‑)Dokumentation über mehrere Tage bis Wochen begleitet den Abheilungsprozess.
Titel
Paravasate – eine Alltagskomplikation?
Vermeiden und Therapieren
Verfasst von
Prof. Dr. Maike de Wit
Publikationsdatum
12.08.2021
Verlag
Springer Medizin
Erschienen in
best practice onkologie / Ausgabe 9/2021
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559
DOI
https://doi.org/10.1007/s11654-021-00328-6
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