Chemotherapieinduzierte Nausea und Emesis
- 14.04.2023
- Antiemetische Therapie
- CME
- Verfasst von
- Prof. Dr. Meinolf Karthaus
- Erschienen in
- best practice onkologie | Ausgabe 4/2023
Zusammenfassung
Die durch eine Chemotherapie induzierte Nausea und das nachfolgende Erbrechen (CINV) sind belastende Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung. Die CINV hat einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität von Patienten. Durch nachfolgende Flüssigkeits- und Elektrolytverluste kann es zu einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion oder einem Gewichtsverlust kommen, was ein Grund für eine Krankenhausaufnahme sein kann. Führt die CINV in weiterer Folge zu einem antizipatorischen Erbrechen, ist die Prophylaxe der CINV und die weitere Chemotherapie erschwert, was eine Fortsetzung der Krebstherapie gefährden kann. Die Einführung von hochdosiertem Dexamethason sowie von 5‑HT3- und NK1-Rezeptorantagonisten hat seit den 1990er-Jahren zu einer deutlichen Verbesserung in der Prophylaxe der CINV beigetragen. Empfehlungen zur Prophylaxe der CINV finden sich in Leitlinien. Die Einhaltung der Leitlinien führt zu einem besseren Outcome.
- Titel
- Chemotherapieinduzierte Nausea und Emesis
- Verfasst von
-
Prof. Dr. Meinolf Karthaus
- Publikationsdatum
- 14.04.2023
- Verlag
- Springer Medizin
- Schlagwörter
-
Antiemetische Therapie
Erbrechen
Übelkeit
Zytostatische Therapie
Tumoren des Urogenitaltraktes
Pädiatrische Hämatologie und Onkologie
Hirntumoren
HNO-Tumoren
Gynäkologische Onkologie
Tumoren von Haut und Schleimhäuten
Olanzapin
Nebenwirkungen
Dexamethason
Onkologie
Onkologische Erkrankungen in der Hausarztpraxis - Erschienen in
-
best practice onkologie / Ausgabe 4/2023
Print ISSN: 0946-4565
Elektronische ISSN: 1862-8559 - DOI
- https://doi.org/10.1007/s11654-023-00477-w
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