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05.06.2019 | Leitthema

Beiträge der Epidemiologie bei der Primärprävention von Krebserkrankungen

Zeitschrift:
Der Onkologe
Autoren:
PD Dr. med. Volker Arndt, Klaus Kraywinkel, Sylke Ruth Zeissig

Zusammenfassung

Hintergrund

Aktuellen Hochrechnungen zufolge wird die Zahl der Krebsneuerkrankungen von derzeit 18,1 Mio. weltweit auf 29,5 Mio. im Jahr 2040 steigen. Der drohende Anstieg bei den Krebsneuerkrankungen könnte eingedämmt werden, wenn die Exposition gegenüber bekannten Risikofaktoren vermieden wird und unser Wissen um etablierte Risiken und Schutzfaktoren in eine effektive Primärprävention umgesetzt würde.

Ziel

In diesem Beitrag sollen exemplarisch Beispiele aufgezeigt werden, wo epidemiologische Studien bei der Identifikation und Feststellung von Krebsrisikofaktoren einen entscheidenden Beitrag geleistet und damit die Grundlage für weitere Präventionsmaßnahmen geschaffen haben.

Material und Methode

Narrativer Review der internationalen Literatur.

Ergebnisse

Auch wenn die Grundlagenforschung wichtige Impulse für die Krebsursachenforschung beisteuert, haben vielfach epidemiologische Studien bei der Identifikation und Feststellung von Krebsrisikofaktoren einen entscheidenden Beitrag geleistet und damit die Grundlage für weitere Präventionsmaßnahmen geschaffen. Zudem ist die Beobachtung am Menschen für die Bewertung der Wirksamkeit präventiver Maßnahmen unerlässlich.

Schlussfolgerung

Weitere epidemiologische Forschung ist erforderlich, um die individuelle Variation bei den Krebsrisiken besser zu verstehen und den angesichts des drohenden Anstiegs bei den Neuerkrankungen dringend erforderlichen Einsatz von effektiven Präventionsmaßnahmen zu begleiten.

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Literatur
Über diesen Artikel

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